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Seulberg: Bankmitarbeiterin vereitelt Schockanruf

Eine Bankmitarbeiterin in Kronberg verhindert einen dubiosen Schockanruf und verhindert finanziellen Schaden für ältere Bürger durch Telefonbetrüger.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Bankangestellte verhindert Betrugsanruf, Kronberg, Montag, 18.03.2024

Am Montagmittag hat eine Angestellte einer Bank einen Betrugsanruf vereitelt. Gegen 12.30 Uhr betrat eine Rentnerin die Bankfiliale in Kronberg, um 38.000 Euro abzuheben. Da die Umstände der Abhebung der Mitarbeiterin verdächtig erschienen, alarmierte sie die Polizei. Es stellte sich schnell heraus, dass die Bankangestellte das richtige Bauchgefühl hatte und angemessen handelte. Die Rentnerin wollte das Geld abheben, um die Kaution für ihren Sohn zu zahlen, der angeblich in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt war. Während die Dame in der Bank war, telefonierte ihr Ehemann zu Hause mit den falschen Staatsanwälten und der Polizei. In Wirklichkeit ging es dem Sohn gut und es hatte nie einen Unfall gegeben. Es handelte sich um einen weit verbreiteten Betrugstrick von Telefonbetrügern, die die Gutgläubigkeit älterer Menschen ausnutzen. Dank der Bankangestellten, die nicht zum ersten Mal einen solchen Betrug verhinderte, entstand kein finanzieller Schaden. Die Polizei informierte das Ehepaar über den Betrugstrick und erstattete Anzeige. Die hessische Polizei arbeitet seit vielen Jahren eng mit den Banken zusammen. Bankmitarbeiter werden in speziellen Schulungen über gängige Betrugsmaschen informiert, um finanzielle Schäden für die Opfer zu verhindern. Seit 2022 stellt die hessische Polizei den Banken spezielle Umschläge zur Verfügung. Im Rahmen des landesweiten Konzepts “Letzte Chance Enkeltrick” wurde ein auffälliger Umschlag entworfen. Bei Verdacht auf einen Betrug können Bankangestellte das Bargeld in diesen Umschlag packen, der Fragen und Hinweise der Polizei enthält, um potenzielle Opfer zu sensibilisieren.

2. Kollision mit Verkehrsinsel, Bad Homburg, Friedrichsdorfer Straße, Dienstag, 19.03.2024, 0 Uhr

Ein 80-jähriger Fahrer überfuhr am Dienstag kurz vor Bad Homburg eine Verkehrsinsel und sein Auto wurde danach unfahrbar. Kurz nach Mitternacht fuhr der 80-Jährige mit seinem BMW auf der Friedrichsdorfer Straße von Seulberg in Richtung Bad Homburg-Gonzenheim. Kurz vor dem Ortseingang Bad Homburg überfuhr der Rentner eine Verkehrsinsel und beschädigte dabei das Verkehrszeichen darauf. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, aber sein Auto war nicht mehr fahrbereit. Ein Abschleppdienst wurde gerufen, um das Auto zu bergen. Zudem mussten Betriebsflüssigkeiten beseitigt werden. Die Polizei stellte fest, dass der Fahrer vor dem Unfall Alkohol konsumiert hatte, daher wurde er zur Blutentnahme zur Polizeistation gebracht und sein Führerschein wurde eingezogen. Der Schaden wird auf über 15.000 Euro geschätzt.

Kontakt:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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