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Seulberg: Polizeieinsatz nach Wohnungsstreitigkeiten

Am Montagnachmittag führten Streitigkeiten in einer Wohnung zu einem Polizeieinsatz und einer Strafanzeige. Ein 43-Jähriger verletzte einen 51-Jährigen und wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Polizeieinsatz nach Streit in Wohnung, Neu-Anspach, Hausen-Arnsbach, Hauptstraße, Montag, 12.01.2026, 15.30 Uhr

(da)Am Montagnachmittag führten Auseinandersetzungen in einer Wohnung in Neu-Anspach zu einem Polizeieinsatz und einer Strafanzeige. Gegen 15.30 Uhr gerieten laut ersten polizeilichen Erkenntnissen ein 43-jähriger und ein 51-jähriger Mann in einer Wohnung in der Hauptstraße in Streit. Der 43-Jährige soll sein Gegenüber zu Boden gestoßen und mit Flaschen beworfen haben. Außerdem soll er ein Messer und einen Baseballschläger herausgeholt haben, diese jedoch nicht benutzt haben. Daher rückte die Polizei mit mehreren Streifen an. Auch operative Kräfte der Polizeidirektion Hochtaunus waren im Einsatz. Der 43-Jährige wurde vor Ort ohne Widerstand festgenommen. Gegen ihn wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Im Rahmen weiterer Ermittlungen wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Der 51-Jährige begab sich mit leichten Verletzungen anschließend selbstständig in ein Krankenhaus.

2. Mann verletzt Kind nach Schneeballwürfen, Friedrichsdorf, Wilhelmstraße, Montag, 12.01.2026, 18.20 Uhr

(da)Am Montagabend verletzte ein unbekannter Mann in Friedrichsdorf ein Kind, das zuvor mit Schneebällen geworfen hatte. Gegen 18.20 Uhr warfen Kinder in der Wilhelmstraße Schneebälle im Bereich einer Bushaltestelle. Ein Schneeball traf ein vorbeifahrendes Auto. Daraufhin stieg der Fahrer aus und drückte einem 12-jährigen Jungen so fest Schnee ins Gesicht, dass dieser zu Boden fiel. Danach stieg er in sein Auto und fuhr weg. Das Auto soll ein schwarzer VW Golf mit Bad Homburger Kennzeichen (HG) gewesen sein. Der Fahrer wird als 35 bis 45 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß, mit kurzem Bart, dunkler Kleidung, braunen Anzugschuhen und einem schwarz-weißen Schal beschrieben. Die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.

3. Pfefferspray bei Streit verwendet, Bad Homburg, Gluckensteinweg, Montag, 12.01.2026, 15 Uhr

(da)Am Montagnachmittag eskalierte ein Streit in Bad Homburg, bei dem Pfefferspray eingesetzt wurde. Gegen 15 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen in den Gluckensteinweg gerufen. Ersten Ermittlungen zufolge gerieten ein 38-Jähriger und ein 30-Jähriger auf offener Straße in Streit. Während dieser verbalen Auseinandersetzung zog der 38-Jährige Pfefferspray und setzte ihn gegen seinen 30-jährigen Kontrahenten ein. Er wurde in der Nähe des Tatorts festgenommen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Rufnummer (06172) 120-0 zu melden.

4. Sachbeschädigung an Grundschule, Friedrichsdorf, Seulberg, Landwehrstraße, Sonntag, 11.01.2026, 14.30 Uhr bis Montag, 12.01.2026, 7.30 Uhr

(da)Unbekannte haben am Wochenende die Fensterscheibe einer Grundschule eingeschlagen. Zwischen Sonntag, 14.30 Uhr, und Montag, 07.30 Uhr, warfen sie einen Holzstumpf gegen ein Fenster und verursachten einen Schaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizeistation Bad Homburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, davon waren 283 männlich und 25 weiblich. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab 267 Verdächtige, darunter 237 männliche und 30 weibliche. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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