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Sexualdelikt in Breuna: Kriminalpolizei sucht Zeugen

Die Kasseler Kriminalpolizei bittet um Hinweise zu einem unbekannten Täter, der ein Sexualdelikt an einer 16-Jährigen begangen hat. Der Vorfall ereignete sich gestern Abend in Breuna.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Breuna (Landkreis Kassel):

Die Polizei in Kassel sucht nach Zeugen eines sexuellen Übergriffs, der sich gestern Abend in Breuna ereignet haben soll. Eine 16-jährige Jugendliche gab an, dass sie zuvor an der nahegelegenen Bushaltestelle „Am Braunsberg“ auf den unbekannten Täter gestoßen sei, der sie dann verfolgt habe. Später wurde sie gewaltsam festgehalten und Opfer eines Sexualdelikts. Da bisherige Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Täters geführt haben, bitten die Ermittler um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Täter soll etwa 30 Jahre alt gewesen sein, etwa 1,80 Meter groß, mit rötlich-blonden Haaren, hellen Augen und einem Dreitagebart. Er trug ein kariertes Hemd und eine dunkle Jeans.

Der Vorfall soll sich laut dem Opfer in einer Einfahrt neben einem Supermarkt an der Wolfhager Straße, gegenüber der Straße „Zum Osterplatz“, zwischen 22 und 23 Uhr ereignet haben. Die 16-jährige aus dem Landkreis Kassel berichtete, dass sich der Mann ihr gegen ihren Willen an der Bushaltestelle genähert habe. Als sie sich von ihm entfernte, sei er ihr gefolgt und habe sie gewaltsam in die Einfahrt gezogen, wo es schließlich zum sexuellen Übergriff kam. Die Jugendliche wurde noch am selben Abend ins Krankenhaus gebracht, konnte dieses aber mittlerweile wieder verlassen.

Die Ermittler der Kasseler Kripo, die für Sexualdelikte zuständig sind, suchen Zeugen, die gestern Abend in der Nähe der Bushaltestelle oder des Tatorts einen Mann gesehen haben, auf den die Beschreibung des Täters zutrifft. Eventuell haben Kirmesbesucher oder Anwohner verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Verbindung stehen. Hinweise werden beim Polizeipräsidium Nordhessen unter Tel. 0561-9100 entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022

Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 245 auf 224 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 323 auf 308, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren (275 in 2021 und 283 in 2022). Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen verringerte sich von 48 auf 25. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg leicht von 137 auf 147. Im Vergleich dazu verzeichnete die Bayern-Region im Jahr 2022 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 255 243
Anzahl der aufgeklärten Fälle 245 224
Anzahl der Verdächtigen 323 308
Anzahl der männlichen Verdächtigen 275 283
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 25
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 137 147

Quelle: Bundeskriminalamt

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