Mehrstündige Kontrolle an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten, über 400 Personenkontrollen, 33 Strafverfahren und Rauschgiftsicherstellung
Sichere Innenstadt: Gemeinsame Kontrollen in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Nachdem gestern Mittag (2. September 2025) eine Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen der Bundespolizei, der Stadt Frankfurt, der Deutschen Bahn und der Landespolizei unterzeichnet wurde, fand im Anschluss eine mehrstündige gemeinsame Überprüfung statt. Das Ziel dieser Überprüfung war es, die Sicherheit und die Lebensqualität am Hauptbahnhof Frankfurt, im Bahnhofsumfeld sowie an anderen wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten – wie den Stationen Konstabler- und Hauptwache sowie dem Bahnhof Frankfurt-Höchst – nachhaltig zu verbessern.
Um diese Ziele zu erreichen, wurden zwischen 12:00 Uhr und 00:00 Uhr umfassende Kontrollen an der Nordseite des Bahnhofs, im Bahnhofsviertel, an der Haupt- und Konstablerwache einschließlich des angrenzenden Allerheiligenviertels sowie am Bahnhof Höchst durchgeführt. Dank der großen Anzahl an beteiligten Einsatzkräften konnten über 400 Personenkontrollen an den sicherheitsrelevanten Bereichen durchgeführt werden. Insgesamt wurden 33 Strafverfahren eingeleitet und mehrere hundert Gramm Rauschgift beschlagnahmt.
Auch die Kontrollen am Bahnhof Höchst verliefen erfolgreich. Über 40 Polizeibeamtinnen und -beamte führten plötzlich Kontrollen am Bahnhof und in den angrenzenden Bereichen durch. Im Rahmen dieser Maßnahme wurde ein Drogenhändler festgenommen. Der eingesetzte Rauschgiftspürhund entdeckte das Versteck für die Drogen in unmittelbarer Nähe.
Die Polizei Frankfurt zieht eine positive Bilanz aus den gemeinsamen Kontrollen und wird diese gemäß der Vereinbarung in Zukunft regelmäßig durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 24.363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 22.378 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19.168, wobei 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige waren. 6.494 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Gesamtzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wobei 23.101 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 nahezu konstant, wobei 17.106 männliche und 2.027 weibliche Verdächtige erfasst wurden. 7.004 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Unfälle aus, was einem Anteil von 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








