Beamte kontrollierten Personen und führten Verkehrskontrollen durch. Zwei Verdächtige wurden festgenommen, darunter ein 32-jähriger Mann mit Cannabis und Bargeld.
Sichere Innenstadt in Rüsselsheim, Drogenverkauf am Löwenplatz – Zwei Festnahmen

Rüsselsheim (ost)
Im Zuge des Sofortprogramms „Sichere Innenstadt“ führten Polizeibeamte der Polizeidirektion Groß-Gerau, unterstützt von Kräften der Hessischen Bereitschaftspolizei, am Mittwoch (03.09.) in der Innenstadt Kontrollen an mehreren Personen durch und führten parallel dazu auch Verkehrskontrollen durch.
Um 19.00 Uhr bemerkten die Kontrollkräfte am Löwenplatz einen 32-jährigen Mann, der Plomben an mehrere Personen übergab. Bei ihm wurden anschließend etwa 20 Gramm Cannabis und 250 Euro Bargeld beschlagnahmt. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Ordnungshüter außerdem weitere 620 Euro Bargeld und einen Teleskopschlagstock. Der 32-Jährige wird nun wegen illegalen Handeltreibens mit Cannabis und Verstoßes gegen das Waffengesetz strafrechtlich verfolgt.
Kurz darauf beobachteten die Polizisten am gleichen Ort einen 20-Jährigen, der offensichtlich einem Mann ebenfalls Drogen übergab. Bei seinem „Kunden“ wurden daraufhin knapp drei Gramm Haschisch gefunden. Der 20-Jährige hatte über 600 Euro Bargeld und etwa 14 Gramm Haschisch bei sich. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Fahnder weitere 1200 Euro und noch einige Gramm Haschisch. Auch der 20-Jährige erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Cannabis.
Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr überwachte die Polizei außerdem den Verkehr in der Lucas-Cranach-Straße und in der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Insgesamt waren 25 Fahrer und Fahrerinnen zu schnell unterwegs. Zudem verstießen 20 Insassen gegen die Gurtpflicht und die Polizei ahndete sieben Fälle von Handynutzung während der Fahrt. In allen Fällen erwarten die Betroffenen Verwarn- oder Bußgelder.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








