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Sichere Innenstadt: Polizeikontrollen in Raunheim und Rüsselsheim

Im Rahmen des Programms führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen und Personenkontrollen durch, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Foto: unsplash

Rüsselsheim / Raunheim (ost)

Im Zuge des Sofortprogramms “Sichere Innenstadt” führte die Polizei am Dienstag (29.9.) in Raunheim und Rüsselsheim an verschiedenen Stellen Kontrollen durch. Zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr wurden insgesamt 122 Personen und 89 Fahrzeuge von den Beamten überprüft. Die Ordnungshüter aus Rüsselsheim wurden dabei von Kollegen der Bereitschaftspolizei und der Stadtpolizei aus Raunheim unterstützt.

In der Kelsterbacher Straße in Raunheim und der Frankfurter Straße in Rüsselsheim wurde ein Lasermessgerät zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt. Die erlaubte Geschwindigkeit betrug an beiden Stellen jeweils 30 km/h. 66 Fahrer hielten sich nicht an das Tempolimit. In Raunheim wurde eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gemessen, in Rüsselsheim 54 km/h. 14 Fahrer waren nicht angeschnallt, zwei benutzten während der Fahrt ihr Handy. In einem Fahrzeug war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Vor Ort verhängten die Beamten Bußgelder in Höhe von etwa 2000 Euro.

An einem Fahrzeug wurden Mängel festgestellt und dem Fahrer wurde eine angemessene Frist gesetzt, um diese zu beheben und dies später bei der Polizei nachzuweisen. Ein 29-jähriger Mann wurde von verschiedenen Behörden wegen seines unbekannten Aufenthalts gesucht. Die Polizisten ermittelten seine aktuelle Adresse und gaben sie den entsprechenden Stellen weiter.

Zum Abschluss begaben sich die Beamten in die Innenstadt von Rüsselsheim. Am Löwenplatz, Europaplatz, Marktplatz und Bahnhofsvorplatz kontrollierten sie mehrere Personen. Alle Überprüfungen verliefen dort ohne besondere Vorkommnisse.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 117.817, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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