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Söven: Verkehrsunfall in Lanzenbach

Am Ostermontag ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Talstraße (L125) mit fünf Verletzten, darunter lebensgefährlich Verletzte.

Foto: Depositphotos

Hennef-Lanzenbach // L125 (ost)

Am Ostermontag ereignete sich am Nachmittag auf der Talstraße (L125) zwischen Geisbach und Lanzenbach ein schwerer Verkehrsunfall.

Um 14:37 Uhr wurde die Feuerwehr Söven mit dem Alarm „TH1-Verkehr“ gerufen. Zwei Autos waren aus bislang unbekannten Gründen frontal zusammengestoßen. Ein Smart „Forfour“ mit vier Insassen kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Touran, der von einer Person gefahren wurde.

Neben der Feuerwehr wurde auch der Rettungsdienst mit dem Alarm „RD52“ gerufen. Insgesamt waren fünf Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Aufgrund der Verletzten wurden zusätzlich ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL), ein Leitender Notarzt (LNA), der Ärztliche Leiter Rettungsdienst und ein Einsatzleitwagen des Rettungsdienstes hinzugezogen.

Als die Feuerwehr eintraf, hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits verlassen. Die Einsatzkräfte halfen dem Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Neben dem Brandschutz unterstützte die Feuerwehr auch die Polizei bei der Unfallaufnahme. Eine Person wurde von der Feuerwehr über ein Feld zum Rettungshubschrauber gebracht und dort übergeben.

Alle fünf Beteiligten wurden in umliegende Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht. Eine Person erlitt lebensgefährliche Verletzungen, drei weitere wurden schwer verletzt. Der Fahrer des VW Touran wurde leicht verletzt.

Die Talstraße (L125) bleibt derzeit (Stand 16:45 Uhr) aufgrund der Unfallaufnahme weiterhin gesperrt.

Die Feuerwehr Söven war unter der Leitung von Hauptbrandmeister Matthias Moore mit insgesamt 28 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 1.164, also 0,8%. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle, was 10,2% entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle, was 5,21% ausmacht. Auf Autobahnen gab es 3.013 Unfälle, was 2,07% entspricht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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