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Speedmarathon 2026: Polizei Südhessen zieht Bilanz

Die südhessische Polizei zieht nach dem diesjährigen Speedmarathon Bilanz. An 36 Messstellen wurden über 11.500 Fahrzeuge gemessen, mit 826 Verstößen.

Messstelle in Darmstadt
Foto: Presseportal.de

Südhessen (ost)

Die Polizei in Südhessen hat eine Bilanz des diesjährigen Speedmarathons gezogen: An insgesamt 36 Messstellen wurden zwischen 6 und 22 Uhr mehr als 11.500 Fahrzeuge von 111 Beamtinnen und Beamten sowie Wachpolizeibediensteten gemessen. Dabei wurden 826 Verstöße festgestellt, was einer Beanstandungsquote von 7,1 Prozent entspricht.

Die schnellsten Raser wurden auf der Autobahn 67, der Bundesstraße 43 und der Autobahn 659 erfasst.

Ein Fahrzeug mit Heppenheimer Kennzeichen wurde auf der A 67 am Griesheimer Dreieck mit einer Geschwindigkeit von 137 km/h (nach Toleranzabzug) bei erlaubten 80 km/h erwischt. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld von 480 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.

Auf der B 43 in Kelsterbach wurde ein weiteres Fahrzeug mit 113 km/h (nach Toleranzabzug) bei erlaubten 60 km/h gemessen. Auch hier drohen dem Fahrer ein Bußgeld von 480 Euro, 2 Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Auf der A 659 wurde schließlich ein 44-jähriger Mann aus Mannheim mit 147 km/h (nach Toleranzabzug) bei erlaubten 100 km/h erwischt. Er muss mit einem Bußgeld von 320 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Die Polizei Südhessen bedankt sich ausdrücklich bei allen Verkehrsteilnehmern, die sich an die Verkehrsregeln halten und ihre Geschwindigkeit anpassen. Dies trägt nicht nur zur Verkehrssicherheit bei, sondern hilft auch, schwere Unfälle zu vermeiden und letztlich Leben zu retten. Denken Sie immer daran: Geschwindigkeit ist die häufigste Unfallursache bei schweren und tödlichen Unfällen und kann über Leben und Tod entscheiden. Wir möchten, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ans Ziel kommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht, und 6.914 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden, was 4,75% ausmacht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. In der Ortslage waren 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 außerorts (5,21%) und 3.013 auf Autobahnen (2,07%). Es gab insgesamt 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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