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Sprendlingen: Trickbetrüger erbeuten Schmuck und Goldbarren

Dreiste Betrüger täuschen Seniorin mit gefälschtem Notruf und erbeuten wertvolle Schmuckstücke und Goldbarren. Polizei sucht dringend Zeugen für Hinweise.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Trickbetrüger ergaunern Schmuck und Goldbarren – Offenbach

(cb) Dreiste Betrüger haben am Donnerstag Schmuck und Goldbarren von einer Seniorin aus Offenbach erbeutet. In der Zeit zwischen 13 und 14.30 Uhr telefonierte eine vermeintliche Kriminalbeamtin mit der Rentnerin und gaukelte dieser vor, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte und nun in Haft sitzen würde. Die Offenbacherin glaubte der Betrügerin am anderen Ende der Leitung und packte ihren Goldschmuck und mehrere Goldbarren in eine Papiertüte. Diese übergab sie schließlich in der Straße „Zum Wingertsgrund“ einem jungen Mann, welcher sich ebenfalls als Polizist ausgab. Der Abholer soll zwischen 23 und 28 Jahren alt und zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß gewesen sein. Er war mit einem weißen Hemd bekleidet; über diesem trug er eine dunkelrote, ärmellose Weste. Der Betrüger nahm die Papiertüte mit den Wertsachen entgegen und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei sucht nun Anwohner oder Passanten, die im Bereich „Zum Wingertsgrund“ verdächtige Personen sowie Fahrzeuge gesehen haben und bittet diese, sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.

Hinweis in eigener Sache: Die Polizei nutzt die Sicherheitsapp „hessenWARN“, um Bürgerinnen und Bürgern vor möglichen Trickbetrügern sowie weiteren Gefahren zu warnen. Weitere Informationen sowie die Download-Links zur App: https://sicherheitsportal.hessen.de/gemeinsam-sicher-in-hessen/hessenwarn

Im Zusammenhang mit dem beschriebenen Betrug bittet die Polizei um erhöhte Wachsamkeit und appelliert:

2. Auseinandersetzung: Polizei ermittelt Tatverdächtige – Offenbach / Lauterborn

(fg) Sie sollen unter einem Vorwand ein Treffen vereinbart, den anderen Beteiligten bedroht und im weiteren Verlauf geschlagen haben. Die Ermittlungen der Polizei richtet sich nun gegen zwei Männer im Alter von 29 und 40 Jahren. Das Duo soll am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, das Treffen in der Humperdinckstraße im Bereich der einstelligen Hausnummern ausgemacht haben. Hintergründe, weshalb es überhaupt zu dem Treffen kam, sind bislang unklar. Während der Zusammenkunft kam es wohl zunächst zu verbalen Streitigkeiten, ehe einer der Tatverdächtigen den Geschädigten geschlagen haben soll; dieser zog sich hierbei Verletzungen im Gesicht zu. Die Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, dauern an. Zeugen melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei.

3. Peugeot angedotzt und geflüchtet – Obertshausen

(cb) Ein roter Peugeot 308, welcher im Rembrücker Weg (30er Hausnummern) parkte, wurde am Donnerstag zwischen 10.30 und 11.15 Uhr von einem bislang unbekannten Unfallverursacher angedotzt. Ersten Erkenntnissen nach beschädigte der Unbekannte vermutlich beim Ein- oder Ausparken den roten Wagen im Bereich der Fahrerseite. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, setzten sich bitte mit der Polizei in Heusenstamm unter der Rufnummer 06104 6908-0 in Verbindung.

4. Einbrecher flüchtet mit Bargeld – Dreieich/Sprendlingen

(cb) Ein bislang Unbekannter verschaffte sich am Donnerstag, zwischen 15.30 und 18 Uhr, Zutritt in ein Wohnhaus in der Leibnizstraße (10er Hausnummern) und durchsuchte anschließend sämtliche Räume. Scheinbar suchte der Langfinger mit viel Geduld nach Wertgegenständen, fand schließlich in einem eher ungewöhnlichen Versteck mehrere tausend Euro Bargeld und flüchtete im Anschluss. Die Beamten des Einbruchkommissariats bitten Zeugen, sich unter der Kripohotline 069 8098-1234 zu melden.

5. Schaden von 2.000 Euro verursacht und geflüchtet – Rodgau/Jügesheim

(cb) Ohne sich um den entstandenen Sachschaden von etwa 2.000 Euro zu kümmern, flüchtete ein bislang unbekannter Unfallverursacher am Donnerstagmittag vom Unfallort in der Ludwigstraße (20er Hausnummern). Der Unbekannte hatte zwischen 12.10 und 13 Uhr den am Fahrbahnrand geparkten schwarzen VW Touran an der Fahrzeugfront sowie an einer Felge beschädigt und flüchtete anschließend. Die Polizei in Heusenstamm hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06104 6908-0.

6. Wohnungseinbruch: Unbekannter Täter gelangte durch den Keller ins Wohnhaus – Mainhausen

(spi) Ein bislang unbekannter Täter hebelte zunächst ein Gitter und anschließend das dahinter befindliche Kellerfenster auf. Dazu kam es zwischen Dienstag, 1. Oktober 2024, 9 Uhr und Donnerstag, 10. Oktober 2024, 18 Uhr, in der Ruhrstraße in Höhe der einstelligen Hausnummern. Im Keller angekommen, hebelte der Ganove auch die verschlossene Kellertür auf, um sich so Zutritt zu den dortigen Räumlichkeiten zu verschaffen. Anschließend durchsuchte der Unbekannte das gesamte Einfamilienhaus. So fand er wohl auch den in einem Einbauschrank befindlichen Tresor, welcher daraufhin augenscheinlich mit einem unbekannten Werkzeug geöffnet worden war. Der Langfinger flüchtete schließlich in unbekannte Richtung. Was genau entwendet wurde und welchen Wert das Diebesgut hat, ist aktuell Gegenstand der laufenden Ermittlungen, welche die Kriminalpolizei in Offenbach bereits aufgenommen hat. Hinweise hierzu werden unter der Telefonnummer 069 8098-1234 entgegengenommen.

Offenbach, 11.10.2024, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in der Region Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, wovon 810 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 571 Männer und 66 Frauen. 266 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Einbruchsfälle auf 4275, wobei nur 723 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 569, wovon 498 Männer und 71 Frauen waren. 275 der Verdächtigen waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Räuberieraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 1533 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 1969 Verdächtige, darunter 1779 Männer und 190 Frauen. 952 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der Raubüberfälle auf 2871 Fälle, wovon 1785 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 2173 Verdächtige, darunter 1974 Männer und 199 Frauen. 1077 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 11270 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.358 2.871
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.533 1.785
Anzahl der Verdächtigen 1.969 2.173
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.779 1.974
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 190 199
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 952 1.077

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, wovon 4173 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 2766, darunter 1945 Männer, 821 Frauen und 948 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 9798, wobei jedoch nur 3961 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 2653, wobei 1806 Männer, 847 Frauen und 851 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

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