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Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis: Vermisste ist wieder da

Die seit Montagabend vermisste 16-Jährige aus Hanau ist wieder aufgetaucht. Die Vermisstenfahndung wird daher eingestellt.

Foto: Depositphotos

Stadt Hanau und Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Person, die vermisst wurde, ist zurück – Hanau

(fg) Das 16-jährige Mädchen aus Hanau, das seit Montagabend vermisst wurde, ist wieder aufgetaucht. Die Vermisstenmeldung wird daher zurückgezogen.

2. Polizei führte Überprüfungen durch: Schwerpunkt auf Drogenfeststellung im Straßenverkehr – sechs Blutentnahmen durchgeführt und E-Scooter-Fahrer vorläufig festgenommen – Hanau

(fg) Die Feststellung von Drogen im Straßenverkehr bleibt ein wichtiger Aspekt der täglichen Polizeiarbeit. Polizeibeamte richteten daher ab Dienstagnachmittag zwei Kontrollstellen im Bereich des Polizeireviers Hanau ein. Die erste Kontrollstelle wurde zwischen 15.30 Uhr und 18 Uhr am Ortseingang von Hanau-Mittelbuchen in der Lützelbuchener Straße eingerichtet. Zwischen 20.15 Uhr und 21.45 Uhr befanden sich die Beamten auf der Lamboystraße.

Das Ziel solcher geplanten Einsatzmaßnahmen ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und insbesondere gegen Alkohol- oder Drogenkonsum am Steuer vorzugehen. Bei den Kontrollen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt und geahndet. Insgesamt mussten sechs Personen Blutproben abgeben, da sie unter dem Einfluss von Drogen am Steuer vermutet wurden. Es wurden insgesamt 47 Fahrzeuge und 61 Personen kontrolliert.

In der Lützelbuchener Straße weigerte sich ein Autofahrer zunächst, seinen Führerschein vorzuzeigen. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer seinen Führerschein bereits wegen eines Verstoßes gegen die Verkehrsregeln vor Gericht abgeben musste. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Anzeige erstattet.

Während der Kontrollmaßnahmen in der Lamboystraße floh ein 15-jähriger Hanauer auf einem E-Scooter. Bei seiner Festnahme gegen 21.20 Uhr gab er an, vor der Fahrt THC konsumiert zu haben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten etwa 100 Gramm Haschisch, das der Verdächtige während seiner Flucht weggeworfen haben soll.

Bei der Durchsuchung wurden auch eine Reizstoffpistole, ein Schlagstock und verschiedene Drogenutensilien gefunden. Die Eigentumsverhältnisse des E-Scooters müssen noch ermittelt werden. Der Jugendliche wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verfolgt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte an einen Erziehungsberechtigten übergeben.

Neben präventiven Gesprächen bot die Polizei den kontrollierten Fahrern auch praktische Tipps zur Verbesserung ihrer Verkehrssicherheit an. Der Konsum von Drogen und Alkohol am Steuer gefährdet nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Leben anderer. Die Durchführung solcher Kontrollen bleibt daher ein zentrales Anliegen der Polizei, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

3. Betrüger erbeuteten Bargeld und Schmuck: Polizei sucht Zeugen – Hanau

(me) Ein Anruf mit falschen Behauptungen führte am Dienstagvormittag dazu, dass einer älteren Dame in der Pfaffenbrunnenstraße Bargeld und Schmuck an einen falschen Polizeibeamten übergeben wurden. Gegen 10.30 Uhr wurde die Seniorin von einem angeblichen Polizeibeamten angerufen, der behauptete, sie müsse ihre Wertsachen aufgrund vergangener Diebstähle in Sicherheit bringen. Kurz darauf erschien ein Mann zwischen 20 und 25 Jahren und etwa 1,70 Meter groß an der Tür der Dame. Der Betrüger, der einen blauen Steppmantel mit einem „Bärenpatch“ auf dem Oberarm, ein weißes T-Shirt, eine Jeans und schwarze Sneaker trug, gab sich als „Polizeibeamter“ aus. Im weiteren Verlauf übergab die Bewohnerin dem Trickbetrüger Beute im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kripo Hanau hat sofort mit den Ermittlungen begonnen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 bei den Ermittlern zu melden.

Offenbach, 25.02.2026, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26.518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22.378 auf 23.101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 relativ konstant. In Hessen waren 2023 17.106 männliche und 2.027 weibliche Verdächtige, wobei 7.004 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle in Hessen. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle ereigneten sich innerorts mit 14.839 Fällen (10,2%), gefolgt von außerorts (ohne Autobahnen) mit 7.577 Fällen (5,21%) und auf Autobahnen mit 3.013 Fällen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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