BMW ausgebrannt und weitere Fahrzeuge mit Benzin übergossen; Ermittlungen wegen Verdacht der Brandstiftung eingeleitet.
Stadt und Kreis Offenbach: Brandstiftung in Offenbach

Stadt und Kreis Offenbach (ost)
1. Verdacht auf Brandstiftung: BMW zerstört und andere Autos mit Benzin übergossen – Offenbach
(lei) Nach einem Autobrand in der Eberhard-von-Rochow-Straße am späten Sonntagabend hat die Abteilung 11 der Offenbacher Kripo nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung eingeleitet. Gegen 22.25 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei darüber informiert, dass ein Fahrzeug in der Nähe der Hausnummer 43 in Flammen stand. Das Fahrzeug, ein geparkter 3er BMW, brannte schließlich vollständig aus (Schaden etwa 15.000 Euro). Auch ein davor stehender VW Golf wurde durch die Hitzeentwicklung leicht am Heck beschädigt. Die Polizei stellte vor Ort fest, dass vier weitere Autos mit Benzin übergossen wurden, jedoch nicht in Brand gerieten. Die Beamten fanden auch mehrere zurückgelassene Benzinkanister, die beschlagnahmt wurden. Die Hintergründe der offensichtlich vorsätzlichen Tat sind noch weitgehend unklar. Die Ermittler bitten nun um Hinweise von Zeugen unter der Rufnummer 069 8098-1234.
2. Siebenjähriges Mädchen bei Fahrerflucht verletzt – Offenbach
(jm) Nachdem ein siebenjähriges Mädchen am Donnerstagmorgen bei einem Unfall an der Kreuzung Senefelderstraße/Friedrichsring/Starkenburgring leichte Verletzungen erlitten hat, sucht die Polizei nach der beteiligten Unfallverursacherin. Gegen 9 Uhr war eine Frau mit dunkelblonden schulterlangen Haaren mit einem bisher unbekannten Fahrzeug auf dem Friedrichsring unterwegs und bog bei Grün nach rechts in die Senefelderstraße ab. Dabei übersah sie offenbar das siebenjährige Mädchen, das ebenfalls bei grüner Ampel den Fußgängerüberweg in Richtung Starkenburgring überquerte und sie an der Hand berührte. Das Fahrzeug, das angeblich ein roter dreirädriger Kabinenroller war, fuhr jedoch weiter. Nach dem Unfall kümmerte sich eine Frau um das weinende Mädchen. Diese sowie andere Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-5699 an die Unfallfluchtermittler zu wenden.
3. Polizeieinsatz in der Müllerweg: Mehrere Anschuldigungen gegen 44-Jährigen – Mühlheim am Main
(lei) Ein 44 Jahre alter Mann muss sich seit Sonntag wegen mehrerer Straftaten verantworten, die ihm nach einem Vorfall im Müllerweg zur Last gelegt werden. Ausgangspunkt der Ermittlungen gegen ihn war die Mitteilung um 14.40 Uhr an die Polizei, dass der Mann einen Gegenstand vom Balkon aus in Richtung anderer Personen geworfen und diese auch beleidigt haben soll. Die eintreffende Streife wurde vor Ort informiert, dass der 44-Jährige zunächst offenbar über die Parksituation eines Autos aufgeregt war und dann drei Personen, die zu diesem Zeitpunkt vor dem Haus an dem Auto standen, rassistisch beleidigt haben soll. Als einer der Personen, ein 21-Jähriger, das Auto wegfahren wollte, soll er auch den Hitlergruß gezeigt und eine Glasflasche in Richtung des 21-Jährigen geworfen haben, die kurz hinter dem Auto auf dem Boden zerbrach. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Streife nahm den betrunkenen 44-Jährigen (1,77 Promille laut Atemalkoholtest) kurz darauf an seiner Wohnungstür vorläufig fest und brachte ihn zur Blutentnahme auf die Polizeistation, bevor er wieder freigelassen wurde. Während der polizeilichen Maßnahmen soll der 44-Jährige auch einen Polizeibeamten beleidigt haben. Er muss sich nun wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung strafrechtlich verantworten. Weitere Zeugen melden sich bitte bei der Polizeistation in Mühlheim am Main (06108 6000-0).
4. Vorsicht: Trickdiebinnen mit der Legende „Überprüfungen des Telefonanschlusses“ unterwegs – Mühlheim am Main
(jm) Zwei 17 bis 18 Jahre alte Trickdiebinnen verschafften sich am Donnerstagabend Zugang zur Wohnung einer Seniorin in der Ulmenstraße. Die Frauen gaben gegenüber der Bewohnerin an, dass sie als Mitarbeiter eines Telefonanbieters die Anschlüsse überprüfen müssten. Während die beiden Täterinnen die Rentnerin in ein Gespräch verwickelten und dabei geschickt ablenkten, stahlen sie Schmuck aus dem Schlafzimmer. Die Diebinnen verließen anschließend das Mehrfamilienhaus in unbekannte Richtung. Erst danach bemerkte die Seniorin den fehlenden Schmuck. Eine war etwa 1,55 Meter groß, korpulent und hatte schwarze wellige Haare. Die andere war größer und schlank. Sie hatte lange schwarze Haare. Das Duo war dunkel gekleidet und hatte jeweils ein Tablet dabei. Die Kripo bittet Anwohner oder Passanten, die im Bereich der einstelligen Hausnummern Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.
Die Kriminalpolizei rät in diesem Zusammenhang:
5. Unbekannte klauen mehrere Autospiegel: Hinweise erbeten – Mühlheim am Main
(cb) Am vergangenen Wochenende, zwischen Samstagabend 18 Uhr und Sonntag, 1 Uhr, wurden bei mehreren Fahrzeugen im Stadtgebiet die Außenspiegel mitsamt des Gehäuses fachmännisch abgebaut und geklaut. Bei einer der Taten haben die unbekannten Täter die Spiegel eines Mercedes Benz, der in der Thomas-Mann-Straße (10er Hausnummern) parkte, abgeschraubt. In der Forsthausstraße, dort im Bereich der 20er Hausnummern, nahmen die Fahrzeugteilediebe ebenfalls von einem Mercedes Benz beide Außenspiegel mit und flüchteten in unbekannte Richtung. Auch ein weißer Volvo XC60, der ebenfalls in der Forsthausstraße (50er Hausnummern) am Fahrbahnrand parkte, wurde durch die Täter um die Außenspiegel gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf 3.500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei prüft nun, ob es einen Tatzusammenhang gibt und hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise werden unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegengenommen.
6. Mann soll auf Plastikflaschen geschossen haben – Langen
(jm) Am Samstagabend löste ein Mann, der augenscheinlich mit einem Gewehr auf einem Spielplatz in der Nordendstraße hantierte, einen Polizeieinsatz aus. Eine aufmerksame Zeugin hatte gegen 19.35 Uhr den Vorfall beobachtet und umgehend die Polizei informiert. Kurz darauf trafen die herbeigeeilten Einsatzkräfte einen 54-jährigen Mann mit einem Kind an, die von einem dortigen Spielplatz kamen. Zudem fanden die Beamten in einem Gebüsch eine Federdruckgewehr auf und stellten dieses sicher. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der Mann auf Plastikflaschen geschossen haben. Beschädigungen durch die Schießübungen wurden bislang nicht festgestellt. Auf den Mann kommt nun ein entsprechendes Strafverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz zu. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234.
Offenbach 26.08.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 110.168, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle, was 65,83% der Gesamtzahl entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 32.117 Unfälle, was 23,45% entspricht, und auf Autobahnen ereigneten sich 14.678 Unfälle, was 10,72% ausmacht. Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








