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Stadt und Kreis Offenbach: Polizeiliche Präsenz in Offenbach

Mit verstärkter Präsenz und gezielten Kontrollen wurden zwei gestohlene Pedelecs sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Stadt und Kreis Offenbach (ost)

1. Polizeiliche Präsenz zeigte Wirkung: Gezielte Kontrollen, Präventionsgespräche und zwei mutmaßlich gestohlene Pedelecs sichergestellt – Offenbach

(fg) Mit verstärkter Präsenz auf den Straßen und gezielten Kontrollmaßnahmen war die Polizei in der vergangenen Nacht im Offenbacher Stadtgebiet unterwegs. Neben Überprüfungen im Zusammenhang mit Zweirädern standen auch Verkehrssicherheit, Bürgernähe und die Kontrolle aktueller Lageerkenntnisse im Fokus der Einsatzmaßnahmen. Streifen des Polizeireviers Offenbach führten hierbei mit Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz umfangreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durch.

Ergänzend wurden zudem die Bereiche Tempelsee, Wetterpark, Nordend und Lauterborn durch zivile Einsatzkräfte bestreift. Im Bereich der Hafeninsel (10er-Hausnummern) konnten zwei hochwertige Pedelecs aufgefunden werden, die nach ersten Erkenntnissen erst am Dienstag (21. Juli) entwendet worden waren. Die Fahrräder wurden sichergestellt. Drei dunkel gekleidete Personen seien kurz nach Mitternacht beim Erblicken der Polizeistreifen davongerannt. Zeugen werden dahingehend gebeten, sich unter der Rufnummer 069 8098-5100 auf der Wache des Polizeireviers zu melden.

Neben den Kontrollmaßnahmen suchten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten auch gezielt das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern, um für mehr Verkehrssicherheit zu sensibilisieren und Fragen rund um sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu beantworten. Darüber hinaus wurden mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie Straftaten festgestellt und entsprechend geahndet.

So wurde ein 38 Jahre alter E-Scooter-Fahrer am Abend, kurz nach 19 Uhr, in der Senefelderstraße (einstellige Hausnummern) einer Kontrolle unterzogen. Hierbei erhärtete sich der Verdacht, dass dieser unter dem Einfluss von Kokain und THC unterwegs war. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt, die Weiterfahrt untersagt.

Gegen 23.30 Uhr ahndete eine Streife einen Pflichtversicherungsverstoß in der Bleichstraße (60er-Hausnummern). An einem E-Scooter war ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht; außerdem stand der Lenker unter dem Einfluss von THC. Auch hier wurde ein Verfahren eingeleitet.

In der Mittelseestraße war ein E-Scooter-Lenker gegen 1.25 Uhr mit rund 1,15 Promille unterwegs, so der Wert des freiwillig durchgeführten Atemalkoholtests. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt wurde eingeleitet. Der Verdächtige musste auf dem Revier eine Blutprobe abgeben. Im Hinblick auf aktuelle Erkenntnisse über das mutmaßliche Ansprechen eines Kindes bestreiften zivile Ordnungshüter unter anderem den Dreieichpark. Während der Maßnahmen ergaben sich keine relevanten Feststellungen.

Zum Abschluss des Einsatzes kontrollierten die Beamtinnen und Beamten noch eine Gruppe Jugendlicher. Dabei wurden rund 15 Gramm Cannabis aufgefunden. Die Rauschmittel wurden sichergestellt.

2. Sprinter-Fahrer entsorgte mehrere Kanister auf Tankstellengelände: Kripo ermittelt und sucht Zeugen – Heusenstamm

(fg) Mehrere Kanister hat ein Unbekannter am Freitag auf einem Tankstellengelände in der Isenburger Straße (20er-Hausnummern) in einem dortigen Restmüllcontainer entsorgt. Hierbei handelte es sich vermutlich um Klarspüler, Universalreiniger, Schimmelentferner, Kalkreinigungskonzentrat sowie diverse weitere Kanister. Die Entsorgung ereignete sich zwischen 17.35 Uhr und 17.45 Uhr. Die Ermittler suchen aufgrund vorliegender Videosequenzen nach einem Sprinter-Fahrer mit nachfolgender Beschreibung:

Der durch den illegal entsorgten Müll entstandene Schaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro. Ermittelt wird wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit Abfällen.

Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf das Fahrzeug sowie den bislang unbekannten Täter geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234.

3. 150 Euro bei Geldwechseltrick erbeutet: Zeugen gesucht! – Dreieich

(me) Nachdem ein Unbekannter am Mittwochmittag bei einem Wechseltrickbetrug rund 150 Euro erbeutet hatte, ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Trickbetrugs und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen des Vorfalls. Um kurz nach 12 Uhr soll ein etwa 30 Jahre alter Mann um das Wechseln von mehreren 100-Euro-Scheinen gebeten haben. Die hilfsbereite Kassiererin kam dem Wunsch nach. In einem unbeobachteten Moment gelang es dem Betrüger, mehrere Scheine vom Kassenbereich zu entwenden. Mit diesen verschwand er in unbekannte Richtung.

Zu dem Mann liegt der Polizei folgende Personenbeschreibung vor:

Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

4. Einbrecher kam über den Balkon – Rodgau

(cb) 20 bis 30 Jahre alt, 1,65 Meter bis 1,80 Meter groß, leicht korpulente Statur, kurze sowie dunkle Haare, weißes T-Shirt, helle Jogginghose: So lautet die Personenbeschreibung eines Einbrechers, der am Mittwoch in ein Haus in der Borngasse (10er-Hausnummern) eingestiegen war. Der bis dato Unbekannte kletterte wohl zuerst auf den Balkon, um die Balkontür aufzuhebeln. Anschließend durchsuchte er die Räume der Wohnung im 1. Obergeschoss. Danach begab er sich ins Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses, machte sich an einer Terrassentür zu schaffen, betrat und durchsuchte schließlich auch die Erdgeschosswohnung. Nach bisherigen Erkenntnissen erbeutete der Täter mehrere hundert Euro Bargeld sowie waffenähnliche Gegenstände. Der Sachschaden, den er bei den Taten verursachte, wird auf 50 Euro geschätzt. Die Beamten des Einbruchskommissariats in Offenbach bitten unter der Telefonnummer 069 8098-1234 um Zeugenhinweise.

5. Zeugensuche nach Einbruch in Schulgebäude – Rodgau

(me) Am frühen Donnerstagmorgen drangen unbekannte Langfinger, die vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen waren, gewaltsam in ein Schulgebäude in der Wiesbadener Straße (60er-Hausnummern) ein. Gegen 0.30 Uhr sollen die Täter über eine Notausgangstür in die Räumlichkeiten eingedrungen sein. In der Folge wurde eine Tür zum Lehrerzimmer aufgebrochen und durchsucht. Scheinbar ohne Beute aber mit einem angerichteten Schaden von mehreren hundert Euro flüchteten die Eindringlinge hiernach in unbekannte Richtung. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und nimmt Hinweise unter der 069 8098-1234 entgegen.

6. Nach mehreren Diebstahlsdelikten: Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen – Langen

(me) Zwischen 45 und 50 Jahre alt, etwa 1,85 Meter groß, kurz gelockte, graue Haare, Dreitagebart, bekleidet mit einer dunklen Jacke, einem weißen T-Shirt, einer kurzen Hose, schwarzen Schuhen und einer Bauchtasche: Nach einem Mann mit dieser Personenbeschreibung sucht derzeit die Polizei, nachdem dieser mit mehreren Diebstahlsdelikten zwischen Montag und Dienstag in Verbindung stehen könnte. Der Unbekannte soll unter anderem für den Diebstahl einer Spendenbox aus einem Geschäft in der Straße „Südliche Ringstraße“ (60er-Hausnummern) und der Entwendung von zwei Handtaschen aus dem Aufenthaltsraum einer Arztpraxis in der Bahnstraße (110er-Hausnummern) verantwortlich sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft einen Zusammenhang zu drei weiteren Taten mit ähnlicher Vorgehensweise in einem Kiosk in der Fahrgasse und einem Supermarkt sowie einer weiteren Arztpraxis in der Bahnstraße (60er-Hausnummern beziehungsweise 120er-Hausnummern). In einer der beiden Arztpraxen war der Mann in Begleitung einer Dame, welche das dortige Personal in ein Gespräch verwickelt haben soll. Zu ihr liegt der Polizei folgende Personenbeschreibung vor:

Zeugen werden gebeten, sich telefonisch auf der Wache der Polizeistation in Langen (06103 9030-0) zu melden.

Offenbach, 23.07.2026, Pressestelle, Felix Geis

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Autodiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Autodiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 1075 Fälle gemeldet, wovon 506 gelöst wurden. Es gab insgesamt 446 Verdächtige, davon waren 414 männlich und 32 weiblich. 183 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 1118, wobei nur 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 453, wobei 415 männlich und 38 weiblich waren. 201 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Autodiebstählen in Deutschland mit 7781 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.075 1.118
Anzahl der aufgeklärten Fälle 506 405
Anzahl der Verdächtigen 446 453
Anzahl der männlichen Verdächtigen 414 415
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 32 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 183 201

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2022/2023

Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 15523 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 14987 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 1570 im Jahr 2022 auf 1643 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 1132 im Jahr 2022 auf 1079 im Jahr 2023 zurück. Unter den Verdächtigen waren 1084 Männer und 48 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 1012 Männer und 67 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 522 im Jahr 2022 auf 575 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Fahrraddiebstähle in Deutschland registriert – 62036 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 15.523 14.987
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.643
Anzahl der Verdächtigen 1.132 1.079
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.084 1.012
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 67
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 522 575

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant. In Hessen waren 2023 17106 männliche Verdächtige und 2027 weibliche Verdächtige zu verzeichnen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon endeten 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) führten zu Sachschäden ohne Personenschaden. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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