Am Jahrestag der Terroranschläge in Israel verliefen die Versammlungen in Frankfurt weitgehend störungsfrei. Polizei trennte die Gruppen und ermittelt nun wegen möglicher Straftaten.
Stadtgebiet Versammlungen, Proteste und Festnahmen in Frankfurt am Main

Frankfurt (ost)
Am heutigen 1. Jahrestag der Terroranschläge gegen Israel fanden in Frankfurt am Main unterschiedliche Versammlungen und Veranstaltungen statt.
An einem pro-palästinensischen Marsch durch die Stadt beteiligten sich bis zu 1.400 Menschen. Gleichzeitig versammelten sich etwa 100 Gegendemonstranten, die ihren Protest teilweise stationär und teilweise begleitend zum Marsch äußerten. Die Polizei sorgte für eine klare Trennung der Versammlungen und damit für das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit.
Abgesehen von einigen strafbaren Handlungen verliefen die Versammlungen weitgehend friedlich. Während des pro-palästinensischen Marsches wurden vereinzelte Fahnen, Transparente und Aufrufe festgestellt, die den Verdacht einer Straftat begründen. Die Polizei reagierte konsequent. Verstöße gegen §86a StGB, §111 StGB, §130 StGB werden derzeit geprüft.
Ein Teilnehmer der Gegendemonstration warf ein Ei auf die pro-palästinensische Versammlung. Der Verdächtige wurde festgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. In der Münchner Straße wurde ein Plastikbeutel, gefüllt mit Urin, in Richtung des pro-palästinensischen Marsches geworfen. Die Identität des Werfers und die Gründe für den Wurf werden derzeit ermittelt.
Alle weiteren Versammlungen und Veranstaltungen an diesem Tag verliefen ohne Zwischenfälle.
Quelle: Presseportal








