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Sterbfritz: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

Ermittlungen nach Verletzten in Sterbfritz dauern an, Notwehrhandlung möglich

Foto: Depositphotos

Sinntal (ost)

Zusätzliche gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen

(lei) Nachdem am Neujahrsmorgen in einem Haus in Sterbfritz ein 18-jähriger Mann schwer verletzt aufgefunden wurde (wir haben berichtet), laufen die Untersuchungen weiter und werden in alle Richtungen fortgesetzt.

Der 60-jährige Verdächtige, der vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde, wurde am Freitagnachmittag wieder freigelassen. Erste Befragungen von Zeugen deuten unter anderem darauf hin, dass es zuvor möglicherweise zu einem Streit gekommen war und nun eine Notwehrhandlung durch den Verdächtigen nicht ausgeschlossen werden kann. Der 18-Jährige bleibt weiterhin im Krankenhaus, sein Zustand ist stabil. Was vorher passiert ist, insbesondere wo sich beide Männer vorher aufgehalten haben, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hat Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland verzeichnet, nämlich 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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