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Streit in Eschwege führt zu Polizeieinsatz

Ein Streit zwischen bekannten Männern in Eschwege eskalierte, als ein 30-Jähriger eine Schusswaffe zog und einen Kontrahenten schlug. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Eschwege (ost)

Eschwege (Werra-Meißner-Kreis):

Am gestrigen Dienstagmittag gab es in Eschwege einen großen Polizeieinsatz, nachdem ein Streit zwischen bekannten Männern eskaliert war. Nach den aktuellen Ermittlungen waren die vier Männer, alle aus dem Werra-Meißner-Kreis, gegen 12:00 Uhr in den Straßen “Westring” und “Meißnerring” unterwegs. Sie gerieten in einen Streit, bei dem ein 30-Jähriger eine Schusswaffe zog und seine drei Gegner damit bedrohte. Danach soll er einen der Männer, einen 42-Jährigen, ins Gesicht geschlagen und dann geflohen sein. Der 30-jährige Tatverdächtige wurde schnell von der Polizei festgenommen. Die Suche nach der vermeintlichen Waffe des Tatverdächtigen und am Tatort verlief erfolglos. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und den genauen Abläufen dauern noch an.

Der 30-jährige muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab 267 Verdächtige, davon 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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