Ein 20-Jähriger bedrohte einen Mann mit einer Schreckschusswaffe und flüchtete, wurde aber festgenommen. Polizei fand Waffe und weitere Gegenstände.
Streit in Park: 20-Jähriger droht mit Schreckschusswaffe und wird festgenommen

Kassel (ost)
Hofgeismar (Landkreis Kassel):
Am gestrigen Donnerstagnachmittag kam es gegen 16:20 Uhr in der Parkanlage “Bleiche” in Hofgeismar zu einer Eskalation zwischen zwei Männern im Alter von 20 und 53 Jahren, die sich kennen. Nach Zeugenaussagen zog der 20-Jährige während des Streits eine Waffe, hielt sie seinem Kontrahenten an den Kopf und bedrohte ihn verbal. Anschließend entschuldigte er sich sogar bei dem Opfer, bevor er floh. Bei der Ankunft der von den Zeugen alarmierten Polizei war nur noch der 53-Jährige vor Ort, der durch den Druck der Waffe eine Platzwunde am Kopf erlitten hatte. Rettungskräfte brachten den Mann aus Hofgeismar zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Fahndung nach dem Täter durch verschiedene Streifenwagen führte kurz darauf in unmittelbarer Nähe zur Festnahme des 20-Jährigen. Die weggeworfene Waffe, eine Schreckschusspistole, wurde von den Polizisten im Park in einem Mülleimer gefunden und beschlagnahmt.
Zusätzlich wurde nach der Festnahme des Mannes aus Hofgeismar eine Durchsuchung seiner Wohnung durchgeführt. Dabei entdeckten die Beamten neben einem Elektroschocker mehrere Gegenstände, bei denen nun geprüft wird, ob weitere Verstöße gegen das Waffengesetz vorliegen. Da der 20-Jährige offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, entnahm ein Arzt auf der Dienststelle eine Blutprobe, um Aufschluss über den genauen Alkohol- und Drogenkonsum zu geben. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








