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Streit in Wiesbaden

Betrunkene Person schlägt Rollstuhlfahrer in Mainzer Straße. Polizei muss aggressiven Täter in Gewahrsam nehmen.

Foto: Depositphotos

Wiesbaden (ost)

1. Betrunkener Mann greift Rollstuhlfahrer an Wiesbaden, Mainzer Straße Samstag, 25.07.2026, 05:15 Uhr

(nn) Früh am Samstagmorgen kam es in Wiesbaden, in der Mainzer Straße, zu einer Konfrontation zwischen einem alkoholisierten 36-jährigen Individuum und einem 35-jährigen Mann, der im Rollstuhl saß. Gemäß den ersten Informationen schlug der betrunkene Mann dem Rollstuhlfahrer ins Gesicht. Nachdem die Polizei informiert und eine Anzeige aufgenommen hatte, verhielt sich die Person so aggressiv, dass sie in Polizeigewahrsam genommen werden musste.

2. Auseinandersetzung unter Passanten führt zum Verlust einer Fingerkuppe Wiesbaden, Wagemannstraße Samstag, 25.07.2026, 03:22 Uhr

(nn) In den frühen Morgenstunden kam es in Wiesbaden, in der Wagemannstraße, zu einem Streit zwischen einem 21-jährigen Mann und einer Gruppe von drei anderen Männern.

Laut ersten Erkenntnissen wollte der 21-jährige Mann, abseits, in einer Ecke des Hauses urinieren. Dies wurde von zwei Männern aus der Dreiergruppe beobachtet.

Nachdem sie darauf angesprochen und zurechtgewiesen wurden, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 21-jährigen und den beiden anderen Personen.

Daraufhin mischte sich eine dritte Person in den Streit ein, der schließlich in einer handgreiflichen Schlägerei endete.

Die drei Personen schlugen und traten auf den 21-jährigen Mann ein, auch als er am Boden lag. Einer der Täter biss dem 21-jährigen in den Ringfinger der rechten Hand, wodurch die Fingerkuppe abgetrennt wurde.

Nachdem weitere Passanten eingriffen, ließen die Täter von dem 21-jährigen ab und flüchteten in Richtung Wilhelmstraße. Die Fingerkuppe konnte im Krankenhaus wieder angenäht werden.

Die drei Täter werden wie folgt beschrieben: – Männlich, ca. 190 cm groß, dunkle Haare, Kinnbart/Schnurrbart, beiges Hemd, beige kurze Hose – Männlich, ca. 180 cm groß, blonde mittellange Haare, schwarzes T-shirt, Blue Jeans – Männlich, ca. 190 cm groß, ca. 23 Jahre alt, dunkelblonde Haare, helles T-shirt, Blue Jeans, schwarze Schuhe. Zeugen werden gebeten, der Polizei unter Tel.: 0611/345-0 sachdienliche Hinweise zu geben.

3. Zuerst trinken, dann kämpfen Wiesbaden, Mainzer Straße Samstag, 25.07.2026, 06:15 Uhr

(nn) Gegen 06.15 Uhr gerieten eine 35-jährige Frau und ihre 17-jährige Tochter an der Bushaltestelle Mainzer Straße/Welfenstraße in Streit.

Dieser Streit eskalierte zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Mutter und Tochter. Aufgrund ihres Alkoholkonsums konnten die Polizei keine genauen Informationen von den beiden Beteiligten erhalten.

Laut vagen Aussagen der Damen hatten sie sich anscheinend zunächst zum gemeinsamen Trinken verabredet, um dann später in der Nacht körperlich über das Thema zu streiten, dass sie nicht mehr miteinander auskommen können.

4. Überwachungsmaßnahmen „Gemeinsam Sicheres Wiesbaden“ Wiesbaden, Freitag, 26.09.2025, 17:00 Uhr bis Samstag, 27.09.2025, 01:00 Uhr

(jw) Auch an diesem Wochenende führten die Landespolizei, die Hessische Bereitschaftspolizei und die Stadtpolizei gemeinsam Kontrollmaßnahmen im Rahmen des Konzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch.

Insbesondere die Reisinger Anlagen, der Luisenplatz, der Bahnhofsvorplatz und der Schulberg standen diesmal im Fokus der polizeilichen Überwachung. Die Kräfte unterstützten auch die örtlichen Polizeireviere bei ihren Aufgaben. Insgesamt wurden 33 Personen im Rahmen der Maßnahmen kontrolliert.

Bei den Kontrollen wurde ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt, woraufhin ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse während der Überwachungsmaßnahmen.

Auch in Zukunft werden die Landespolizei und die Stadt Wiesbaden weiterhin gemeinsame Kontrollen durchführen, um das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und für sie ansprechbar zu sein.

5. Nachbar dringt mit gefälschtem Schlüssel in Wohnung ein – Bewohner leicht verletzt Wiesbaden, Elise-Kirchner-Straße Sonntag, 26.07.2026, 00:29 Uhr

(pk) In der Nacht zum Sonntag kam es in der Elise-Kirchner-Straße in Wiesbaden zu einem Hausfriedensbruch und einer Körperverletzung.

Laut bisherigen Informationen soll ein Nachbar zunächst einen gefundenen Wohnungsschlüssel eines Bewohners genommen und unberechtigt einen Ersatzschlüssel angefertigt haben. Anschließend gab er den Originalschlüssel zurück. Am Sonntag, den 26.07.2026, gegen 00:29 Uhr, soll der 58-jährige Nachbar mit dem gefälschten Schlüssel Zutritt zur Wohnung verschafft haben.

Als die Bewohner nach Hause kamen und die Wohnung betreten wollten, schlug der 58-Jährige, der sich noch in der Wohnung befand, die Tür von innen zu. Dabei wurde die rechte Hand des 37-jährigen Bewohners eingeklemmt, wodurch er leicht verletzt wurde.

Bei der Anzeigenaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle mit dem 58-Jährigen gegeben haben könnte.

Die Wiesbadener Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die zu ähnlichen Vorfällen Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24.363 Fälle registriert, wovon 22.378 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19.168 Verdächtige, davon waren 17.079 männlich und 2.089 weiblich. 6.494 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 26.518, wovon 23.101 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19.133 fast gleich, wobei 17.106 männlich und 2.027 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 7.004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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