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Streit mit Messer in Bad Salzschlirf

Ein 32-jähriger Mann stach auf einen 46-jährigen ein. Opfer schwer verletzt, Täter festgenommen. Keine Gefahr für Unbeteiligte.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Bad Salzschlirf. Am Freitag (01.11.) ereignete sich gegen 20 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Schlitzer Straße eine Auseinandersetzung zwischen zwei polnischen Männern, die dort untergebracht waren. Nach aktuellem Kenntnisstand kam es zu einem Streit zwischen einem 46-jährigen und einem 32-jährigen Mann, der eskalierte, wobei der 32-jährige mehrmals auf seinen älteren Kontrahenten einstach. Dies führte zu schweren Verletzungen bei dem älteren Mann, der derzeit medizinisch versorgt wird. Es kann derzeit keine genaue Aussage über seinen Gesundheitszustand getroffen werden. Der 32-jährige Verdächtige wurde von sofort alarmierten Polizeikräften in unmittelbarer Nähe des Tatorts festgenommen. Auch er wurde bei der Auseinandersetzung verletzt, jedoch nicht schwer. Die Aggressionen richteten sich nicht gegen Unbeteiligte, daher bestand keine weitere Gefahr für Dritte. Der Bereich um den Tatort ist derzeit abgesperrt. Die Ermittler untersuchen mögliche Spuren, die Hinweise auf den Tathergang geben könnten, und führen Zeugenbefragungen durch. Die Ermittlungen dauern an.

Verfasser: Müller, A., PHK, Führungs- und Lagedienst des PP Osthessen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls zurückgegangen, von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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