Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Südosthessen: Polizei warnt vor Wildunfallgefahren

Nach mehreren Wildunfällen in den letzten 24 Stunden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen, betont die Polizei die erhöhten Wildunfallgefahren und gibt Verhaltenstipps im Zusammenhang mit Wildwechsel.

Foto: unsplash

Südosthessen (ost)

(fg) Nach mehreren Kollisionen mit Wildtieren in den letzten 24 Stunden im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen, bei denen glücklicherweise nur Sachschäden entstanden sind, möchte die Polizei auf die erhöhte Gefahr von Wildunfällen hinweisen.

Die Vorfälle ereigneten sich zu den folgenden Zeiten an den genannten Orten:

Im Main-Kinzig-Kreis:

Im Landkreis Offenbach:

Bekannte Streckenabschnitte, an denen häufig Wildwechsel vorkommt, sind normalerweise durch Geschwindigkeitsbegrenzungen oder das Verkehrsschild “Wildwechsel” gekennzeichnet. Die Polizei führt in diesen Bereichen regelmäßig Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen durch, da sich viele Verkehrsteilnehmer oft nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. In der wöchentlich veröffentlichten Blitzermeldung des Polizeipräsidiums Südosthessen werden Gefahrenstellen entsprechend erwähnt. Die Polizei empfiehlt, auf den markierten Wildwechselstrecken besonders vorsichtig und langsam zu fahren; schließlich reagieren Tiere nicht wie Verkehrsteilnehmer.

Verhalten im Zusammenhang mit Wildwechsel

Wenn sich Wildtiere auf der Fahrbahn befinden oder plötzlich die Straße überqueren, sollte man unbedingt bremsen, hupen und das Fahrzeuglicht abblenden, sofern dies möglich ist. Wenn eine Kollision unvermeidbar ist, sollte das Lenkrad festgehalten und idealerweise die Fahrspur gehalten werden. Normalerweise sind die Gefahren für den Fahrer und den Gegenverkehr bei Ausweichmanövern höher als bei einer direkten Kollision.

Falls es dennoch zu einem Unfall gekommen ist, sichern Sie die Unfallstelle ab und informieren Sie sofort die Polizei. Bei einem Unfall benachrichtigt das eingesetzte Polizeifahrzeug in der Regel den zuständigen Jagdpächter, der sich dann um das verletzte oder getötete Wild kümmert oder die Umgebung absucht, falls das Tier nach der Kollision weggelaufen ist.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% entspricht. Außerorts (ohne Autobahnen) wurden 7.577 Unfälle verzeichnet, was 5,21% ausmacht. Auf Autobahnen gab es 3.013 Unfälle, was 2,07% entspricht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24