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Südosthessen: Schulbeginn nach den Sommerferien

Sicherheit im Straßenverkehr hat oberste Priorität für Schulstarter. Elterntaxi kann zu Verkehrsproblemen führen.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Südosthessen (ost)

(lei) Die Sommerferien sind vorbei, die Schule beginnt wieder: Um sicherzustellen, dass die kleinen Schulanfänger sicher ankommen, ist jetzt die besondere Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer erforderlich. Das Polizeipräsidium Südosthessen weist daher auf wichtige Verhaltensregeln hin, um den Schulweg für alle sicher zu gestalten.

Für Fahrzeuglenker: Achten Sie im Straßenverkehr aufmerksam und rücksichtsvoll.

Nach den Ferien sind viele Kinder wieder unterwegs, viele zum ersten Mal alleine. Da Kinder oft Geschwindigkeit und Entfernung falsch einschätzen können und schnell abgelenkt sind, sollten Fahrzeuglenker besonders aufmerksam sein:

Das „Elterntaxi“ – gut gemeint, aber oft problematisch

Viele Eltern möchten ihre Kinder aus Sorge direkt mit dem Auto zur Schule bringen. Die polizeilichen Erfahrungen zeigen jedoch, dass das „Elterntaxi“ oft zu Verkehrsproblemen und gefährlichen Situationen vor der Schule führt, wie:

Tipps für Eltern: So gelingt der Schulstart

Gerade jetzt ist besondere Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr gefragt. Helfen Sie mit, unsere Kinder zu schützen – sei es als Fahrzeuglenker, Fußgänger oder Radfahrer. Die Sicherheit der Jüngsten liegt uns allen am Herzen.

Offenbach, 18.08.2025, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.164 Fällen oder 0,8% eher selten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 117.817 Fälle oder 81,02%, waren übrige Sachschadensunfälle. Bezüglich der Ortslage ereigneten sich 14.839 Unfälle innerorts (10,2%), 7.577 Unfälle außerorts (5,21%) und 3.013 Unfälle auf Autobahnen (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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