Die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Polizei ist entscheidend für präventive Maßnahmen. Polizeipräsident Muth betonte die Bedeutung des Dialogformats für die gemeinsame Präventionsarbeit.
Tag der Prävention: Polizeipräsident spricht vor kommunalen Vertretern

Südosthessen / Offenbach (ost)
(fg) „Die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Polizei ist ein entscheidender Faktor, um präventive Maßnahmen erfolgreich umzusetzen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, nicht nur auf akute Probleme zu reagieren, sondern auch proaktiv zu handeln, um potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, diese zu minimieren oder ganz zu verhindern,“ gab Polizeipräsident Daniel Muth im Rahmen seines Grußwortes vor mehr als 20 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern am „Tag der Prävention“ am Freitag zu verstehen.
Die Veranstaltung fand zwischen 9.30 und 13.30 Uhr im Konferenzzentrum des Polizeipräsidiums Südosthessen am Spessartring in Offenbach statt. Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Kommunen waren der Einladung gefolgt und nahmen an insgesamt sieben Themeninseln über den Tag verteilt an unterschiedlichen Dialogformaten teil. Das Format bot zudem Raum, um die polizeiliche Präventionsarbeit sowie bestehende und neue Präventionsprojekte und -programme in die Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen zu transportieren.
Folgende Themeninseln standen den Teilnehmenden zur Verfügung:
Luigi Masala, der Integrationsbeauftragte der Stadt Offenbach, gab in einem Vortrag zudem spannende Einblicke in die Integrations- sowie Präventionsarbeit der Stadt Offenbach. Die Mitarbeitenden des Stabsbereichs Prävention gaben allen Anwesenden zu verstehen, wie wichtig es sei, weiter gemeinsam daran zu arbeiten, ein noch sicheres und lebenswertes Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. „Die Präventionsarbeit zwischen Kommune und Polizei ist ein Schlüssel dazu,“ resümierte Polizeipräsident Muth. Daher ist ein derartiges Dialogformat, so wie es heute in dieser Form stattgefunden hat, der richtige Weg für den weiteren Ausbau der gemeinsamen Präventionsarbeit.
Hinweise: Dieser Meldung sind Bilder der Veranstaltung beigefügt (Quelle: PP Südosthessen).
Offenbach, 15.11.2024, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








