Ein unbekannter Täter brach in eine Werkstatt ein, beging Tankbetrug und flüchtete mit gestohlenen Kennzeichen in einem Audi Cabriolet.
Tankbetrug mit gestohlenen Kennzeichen in Wolfhagen und Zierenberg

Wolfhagen und Zierenberg (ost)
Wolfhagen und Zierenberg (Landkreis Kassel):
Am vergangenen Montagmorgen brach ein bisher unbekannter Täter zunächst in eine Werkstatt in Wolfhagen-Istha ein und beging etwa eine Stunde später einen Tankbetrug in Zierenberg-Oelshausen. Letztendlich flüchtete er in beiden Fällen mit einem älteren Audi Cabriolet, an dem gestohlene Kennzeichen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf angebracht waren. Die Polizei bittet um Hinweise auf den Täter, der zwischen 35 und 45 Jahre alt war, 1,80 Meter groß und schlank mit kurzen dunkelblonden Haaren. Er trug bei den Taten ein dunkles T-Shirt mit weißem Engelbert-Strauss-Logo, eine dunkle Jacke, dunkelblaue Jeans und schwarze Schuhe mit roter Sohle.
Der Einbruch in die Kfz-Werkstatt in der Kasseler Straße in Wolfhagen ereignete sich nach Auswertung der Überwachungskameraaufnahmen gegen 5 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt öffnete der Täter gewaltsam die Tür und stahl mehrere Werkzeugkisten, die er in den Audi Cabrio lud. Die Beamten der Polizeistation Wolfhagen stellten fest, dass die Kennzeichen am Fahrzeug in der Nacht von einem geparkten Renault in Breidenbach (Mittelhessen) gestohlen worden waren, nachdem sie die Videoaufzeichnungen überprüft hatten. Deshalb wurde am frühen Montagmorgen eine Anzeige bei der örtlichen Polizeistation erstattet.
Eine knappe Stunde nach dem Einbruch wurde derselbe Täter an einer Tankstelle in Zierenberg-Oelshausen von einer Kamera erfasst, als er den Audi betankte und dann ohne Bezahlung der über 130 Euro teuren Rechnung davonfuhr. Die Fahndung in beiden Fällen verlief ergebnislos.
Zeugen, die Informationen über den unbekannten Täter haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, darunter 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








