Ein Mann bedroht Tankstellenpersonal mit einem Messer und wird festgenommen. Polizei sucht Zeugen für Einbruch und aufgebrochenen Zigarettenautomaten.
Tankstellenüberfall in Gießen

Gießen (ost)
Gießen: Festnahme nach Bedrohung mit Messer in Tankstelle
Am Dienstagmittag (28.5.) betrat ein Mann den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Stefan-Bellof-Straße. Er hielt ein Messer in der Hand und bedrohte das Personal um 12.05 Uhr verbal mit dem Tod. Danach verließ der Mann den Ort. Das Personal blieb unverletzt.
Während der sofortigen Fahndung trafen Beamte der Polizeistation Gießen Süd den Mann am Riversplatz an. Er widersetzte sich den Anweisungen der Beamten, sodass sie schließlich unter Verwendung von Pfefferspray eingriffen und ihn festnahmen. Dabei erlitt er leichte Verletzungen, die vor Ort vom Rettungsdienst behandelt wurden. Die Beamten blieben unverletzt und fanden ein Rasiermesser bei dem Mann, das sie sicherstellten.
Der Festgenommene wurde zur Dienststelle gebracht und dann in eine psychiatrische Klinik überführt.
Gegen den 41-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.
Gießen: Einbruch
Ein Einbrecher hinterließ eine aufgebrochene Terrassentür in der Straße Hasenköppel. Durch die aufgehebelte Tür gelangte der Unbekannte in das Einfamilienhaus. Zuvor kletterte er über einen Zaun, um zum Haus zu gelangen. Er durchsuchte mehrere Räume nach Wertgegenständen und entkam schließlich mit Bargeld und Schmuck. Der Einbruch ereignete sich am Dienstag (28.5.) zwischen 10 Uhr und 11.15 Uhr.
Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat Verdächtiges beobachtet? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegengenommen.
Gießen: Zigarettenautomaten aufgebrochen
Früh am Mittwochmorgen (29.5.) meldete eine aufmerksame Zeugin der Polizei, dass zwei Männer an einem Zigarettenautomaten in der Ringallee hantierten. Bevor die Streifen gegen 4 Uhr eintrafen, flüchteten die beiden Personen. Bei der Untersuchung stellten die Beamten fest, dass ein Zigarettenautomat in der Nähe der Hausnummer 53 aufgebrochen war.
Es ist nur bekannt, dass die beiden Flüchtigen dunkelhäutig sein sollen. Sie konnten im Rahmen der Fahndung nicht mehr gefunden werden.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat den Vorfall bemerkt? Wer kann Informationen zu den beiden Flüchtigen geben?
Hinweise werden von der Polizeistation Gießen Nord unter der Telefonnummer 0641/7006-3755 entgegengenommen.
Pierre Gath
Pressesprecher
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle registriert, wobei 810 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 571 Männer und 66 Frauen. 266 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 4275, wobei jedoch nur 723 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 569, wobei 498 Männer und 71 Frauen verdächtigt wurden. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 23528 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 323 auf 308 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 275 auf 283 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 25 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 auf 147. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








