Am Samstagmorgen leistete ein 19-jähriger Widerstand gegen die Polizei in Wiesbaden nach einer Schlägerei, was zu mehreren Strafverfahren führte.
Taunusstein: Widerstand geleistet

Wiesbaden (ost)
1. Widerstand gegen Polizei,
Wiesbaden, Wagemannstraße, Samstag, 07.03.2026, 05:15 Uhr
(nm) Früh am Samstagmorgen gab es in der Innenstadt von Wiesbaden Widerstand und Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Polizeikräften. Ein 19-jähriger aus Taunusstein war nicht erfreut, als die Streifen um 05:15 Uhr in die Wagemannstraße gerufen wurden, um eine Schlägerei zu beenden. Zuvor hatte er seinen Gegner geschlagen und beleidigt. Danach beleidigte er auch die Polizisten. Da er sich nicht beruhigen ließ und immer aggressiver wurde, sollte er zum Polizeirevier gebracht werden. Dabei versuchte er sich loszureißen, beleidigte weiter und trat in Richtung der Streifen. Niemand wurde verletzt. Gegen den 19-jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
2. Einbruch in Café,
Wiesbaden, Saalgasse, Freitag, 06.07.2026, 19:30 Uhr bis Samstag, 07.03.2026, 07:30 Uhr
(nm) In der Nacht von Freitag brachen Unbekannte in ein Café in der Innenstadt ein und stahlen Geld. Zwischen 19:30 Uhr und 07:30 Uhr drangen Unbekannte durch Aufbrechen der Eingangstür in das Café in der Saalgasse ein. Dort stahlen sie eine Geldbörse mit Bargeld und konnten unerkannt entkommen. Die Ermittlungen laufen, Hinweise werden unter der Rufnummer 0611/345-0 entgegengenommen.
3. Gemeinsame Kontrollen „Sicheres Wiesbaden“, Freitag, 06.03.2026, 19:00 Uhr bis Samstag, 07.03.2026, 02:30 Uhr
(nm) Am letzten Freitag führten die Landespolizei und die Stadtpolizei gemeinsame Kontrollen im Rahmen des Einsatzkonzepts „Sicheres Wiesbaden“ durch. Die Überwachung konzentrierte sich auf die Wiesbadener Waffenverbotszone in der Innenstadt, die Reisinger Anlage, den Luisenplatz, das Dach des Lili und den Schelmengraben. Bei einer Kontrolle in der Reisinger Anlage wurde eine Person mit einem offenen Haftbefehl festgenommen. Insgesamt wurden 32 Personen kontrolliert. Stadtpolizei und Landespolizei werden auch zukünftig gemeinsame Kontrollen durchführen, um die Sicherheit der Bürger zu erhöhen und ansprechbar zu sein.
4. Drogendealer verhaftet,
Wiesbaden, Schelmengraben (ehem. EKZ), Freitag, 06.03.2026, 14:30 Uhr
(eh) Am Freitagnachmittag wurde ein Drogendealer im ehemaligen Einkaufszentrum Schelmengraben im Rahmen einer Personenkontrolle festgenommen. Um 14:30 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife eine Person im ehemaligen Einkaufszentrum Schelmengraben. Bei der Durchsuchung wurden mehrere Tütchen mit Betäubungsmitteln gefunden, die für den Verkauf vorbereitet waren. Der 24-Jährige wurde festgenommen, seine Wohnung wurde durchsucht. Auch dort wurden Utensilien gefunden, die den Verdacht des Drogenhandels bestätigten. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in der Region Hessen sind zwischen 2022 und 2023 gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 17106 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 2027. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








