Eine 90-jährige Dame wurde Opfer eines Schockanrufs und verlor über 100.000 Euro an Betrüger, bevor sie sich ihrer echten Tochter offenbarte.
Telefonbetrug: 90-Jährige verliert über 100.000 Euro

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Großer Schaden nach betrügerischem Anruf,
Hochtaunuskreis, Donnerstag, 21.03.2024, 16 Uhr
(da)Die Polizei hat in letzter Zeit vermehrt über betrügerische Anrufe im Hochtaunuskreis berichtet. Am Donnerstag erreichte dies einen traurigen Höhepunkt mit einem Schaden im sechsstelligen Bereich. Eine 90-jährige Frau sammelte Schmuck und Bargeld im Wert von über 100.000 Euro, nachdem sie einen Anruf erhalten hatte, dass ihre Tochter inhaftiert sei und nur gegen Kaution freikäme. Natürlich waren es wieder einmal keine echten Polizisten oder Staatsanwälte am Telefon, sondern Betrüger. Gutgläubig übergab sie ihre Ersparnisse und ihren Schmuck an eine unbekannte Person. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Hochtaunus hat die Ermittlungen aufgenommen. Diese sind noch im Gange. Die 90-Jährige entschied sich jedoch nach der Erkenntnis, dass sie betrogen worden war, zu einem mutigen Schritt: Sie gestand es ihrer echten Tochter. Ein Schritt, den viele Opfer nicht wagen. Die Scham, auf einen solchen Betrug hereingefallen zu sein, ist zu groß. Doch diese Scham hilft nur den Betrügern. Es ist umso wichtiger, mit seinen Angehörigen über solche Betrügereien zu sprechen. Denn der betrügerische Anruf richtet sich gezielt an ältere Menschen. Diese “Zielgruppe” informiert sich möglicherweise nicht regelmäßig über solche Verbrechen und ist dann im schlimmsten Fall überfordert, wenn sich die Betrüger am Telefon als Polizei ausgeben und die Ängste und Sorgen ihrer Opfer ausnutzen. Oft ist bei dieser Bevölkerungsgruppe auch der Wunsch besonders groß, ihren Kindern oder Enkelkindern zu helfen. Deshalb bittet die Polizei: Überlegen Sie, wer in Ihrem Bekanntenkreis noch nicht über diese Betrugsmasche informiert ist, und sprechen Sie gezielt darüber. Nur so kann diesem Treiben Einhalt geboten werden.
2. Spaziergänger von Hund attackiert,
Grävenwiesbach, Dienstag, 19.03.2024, 10 Uhr
(da)Ein Hund hat am Dienstag einen Spaziergänger in Grävenwiesbach gebissen. Der 82-Jährige war in einem Waldstück zwischen Grävenwiesbach und Mönstadt unterwegs. Dort fand er ein Hirschgeweih und betrachtete es, als ein Unbekannter mit drei Hunden auftauchte. Nach einem kurzen Streitversuch versuchte der Unbekannte, dem 82-Jährigen das Geweih wegzunehmen. Dabei biss einer der drei Hunde den Spaziergänger in den Oberschenkel. Der Mann wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht nun den unbekannten Hundebesitzer. Er wird als männlich, 1,70 Meter groß und 45 bis 55 Jahre alt beschrieben. Er soll schlank gewesen sein und mittellange rote Haare sowie einen Dreitagebart gehabt haben. Er trug eine dunkle kurze Jacke, eine schwarze Hose und schwarze Wanderschuhe. Er wurde von drei Hunden begleitet. Der erste war ein Collie mit hellem Fell. Der zweite war ein schwarzer Schnauzer mit lockigem Fell. Der dritte Hund, der gebissen hat, war ein größerer Wildhund mit braunen Flecken und dunklem Unterbauch. Hinweise nimmt die Polizeistation Usingen unter der Rufnummer (06081) 9208-0 entgegen.
3. Einbruch in zwei Wohnungen und Lagerraum,
Bad Homburg, Ober-Eschbach, Am Weidenring & Hinterm Hain, angezeigt am Donnerstag, 21.03.2024
(da)Einbrecher sind am Donnerstag in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses und in einen Lagerraum im Bad Homburger Stadtteil Ober-Eschbach eingedrungen. Zwischen 9.45 Uhr und 15.30 Uhr gelangten sie auf bisher unbekannte Weise in zwei Wohnungen in der Straße “Am Weidenring”. Sie hatten es hauptsächlich auf Schmuck und Bargeld abgesehen. Leider wurden sie fündig und flüchteten schließlich mit einer Beute im Wert von mehreren Tausend Euro. Zwischen Montag, 18.03.2024, 8.30 Uhr, und Donnerstag, 21.03.2024, 8 Uhr brachen die Einbrecher in einen Lagerraum in der Straße “Hinterm Hain” ein. Ihre Beute hier: verschiedene Gartengeräte, ebenfalls im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt unter der Rufnummer (06172) 120-0 Hinweise entgegen.
4. Einbruch in Wohnung und Einfamilienhaus,
Bad Homburg, Donnerstag, 21.03.2024,
(da)Am Donnerstag kam es in Bad Homburg zu einem Einbruch in eine Wohnung und ein Einfamilienhaus. In der Louisenstraße drangen die Einbrecher zwischen 9 und 15 Uhr in eine Wohnung im ersten Obergeschoss ein. Zwischen 18 Uhr und 21 Uhr traf es ein Einfamilienhaus in der Heinrich-von-Kleist-Straße. Während aus der Wohnung verschiedene Gegenstände sowie Bargeld gestohlen wurden, steht das Diebesgut aus dem Einfamilienhaus noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise zu den genannten Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
5. Fahrraddiebstahl in Steinbach,
Steinbach, Im Taubenzehnten, Mittwoch, 20.03.2024, 7 Uhr bis 20.30 Uhr
(da)Fahrraddiebe haben am Mittwoch die Garage eines Mehrfamilienhauses in Steinbach heimgesucht. Die Diebe drangen zwischen 7 Uhr und 20.30 Uhr in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses in der Straße “Im Taubenzehnten” ein. Dort standen zwei E-Bikes, die mit einem Fahrradschloss aneinander gekettet waren. Das Schloss hielt die Diebe nicht davon ab, die Räder im Wert von knapp 8.500 Euro mitzunehmen. Hinweise zu dem Diebstahl nimmt die Polizeistation Oberursel unter der Rufnummer (06171) 6240-0 entgegen.
6. Fahrraddiebstahl in Friedrichsdorf,
Friedrichsdorf, Wilhelmstraße, Sonntag, 17.03.2024, 17.45 Uhr bis Donnerstag, 21.03.2024, 15 Uhr
(da)Zwischen Sonntag und Donnerstag waren Fahrraddiebe in Friedrichsdorf unterwegs. Die Diebe drangen zwischen Sonntagabend und Donnerstagnachmittag in die Kellerräume eines Mehrfamilienhauses in der Wilhelmstraße ein. Dort entwendeten sie ein E-Bike im Wert von über 4.000 Euro und flüchteten damit unerkannt. Die Polizeistation Bad Homburg hat die Ermittlungen aufgenommen und nimmt Hinweise unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
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Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 637 auf 569, wobei 498 davon männlich und 71 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.858 | 4.275 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 810 | 723 |
| Anzahl der Verdächtigen | 637 | 569 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 571 | 498 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 66 | 71 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 266 | 275 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Fahrraddiebstählen in Hessen für 2021/2022
Die Fahrraddiebstahlraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 13.402 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 15.523 waren. Von den 1.321 Fällen im Jahr 2021 wurden 1.570 im Jahr 2022 gelöst. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1.019 im Jahr 2021 auf 1.132 im Jahr 2022. Davon waren 963 männlich, 56 weiblich und 416 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten gemeldeten Fahrraddiebstähle in Deutschland – 62.400 Fälle.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.402 | 15.523 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.321 | 1.570 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.019 | 1.132 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 963 | 1.084 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 48 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 416 | 522 |
Quelle: Bundeskriminalamt








