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Telefonbetrug in Rodgau

Senior verliert 20.000 Euro durch perfiden „Schockanruf“ mit gefälschter Notlage seines Sohnes. Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Rodgau (ost)

Unter Verwendung der hinterhältigen Methode eines sogenannten „Schockanrufs“ wurden am Freitagnachmittag Telefonbetrüger einem älteren Herrn in Rodgau um Geld und Schmuck gebracht. Die Kriminalpolizei in Offenbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Informationen riefen die Täter den Rentner an und behaupteten, dass sein Sohn inhaftiert sei, nachdem er einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um die Freilassung zu erwirken, verlangten die Betrüger die Zahlung einer Kaution in Form von Bargeld und Wertgegenständen. Der ältere Herr folgte den Anweisungen und übergab gegen 13.40 Uhr an einem vorher vereinbarten Treffpunkt in der Rathenaustraße (Hausnummern im Zehnerbereich) Bargeld und Goldschmuck im Gesamtwert von etwa 20.000 Euro an einen Abholer. Danach flüchtete der Unbekannte in unbekannte Richtung.

Beschreibung des Abholers:

Die Kriminalpolizei Offenbach bittet Zeugen, die verdächtige Aktivitäten in der Rathenaustraße beobachtet haben oder Hinweise zu dem beschriebenen Mann geben können, sich unter der Telefonnummer 069 8098-1234 zu melden.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche: Bei solchen Anrufen sollten die Betroffenen sofort auflegen und sich bei Familienmitgliedern oder der Polizei vergewissern.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle registriert, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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