Am Mittwoch ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Wohnmobil auf ein Stauende auffuhr. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen, während die Familie schwer verletzt wurde.
Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3 Richtung Frankfurt bei Elz

Wiesbaden (ost)
Am frühen Mittwochnachmittag um 13:18 Uhr gab es auf der A3 bei Limburg, in der Gemarkung Elz, einen schweren Verkehrsunfall, als ein Wohnmobil auf ein Stauende auffuhr.
Am Mittwoch, den 03.06.2026, um 13:18 Uhr ereignete sich in der Gemarkung Elz bei Limburg auf der A3 Richtung Frankfurt ein schwerer Verkehrsunfall, als das Wohnmobil einer bayerischen Familie auf einen türkischen Sattelzug auffuhr, der am Stauende wartete. Laut ersten Informationen hatte der Fahrer des Wohnmobils das Stauende übersehen und fuhr fast ungebremst auf den Sattelzug auf.
Der Fahrer im Alter von 43 Jahren, die 35-jährige Ehefrau und die 9-jährige Tochter waren im vorderen Bereich des Wohnmobils eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Der 7-jährige Sohn, der im hinteren Bereich des Wohnmobils saß, wurde schwer verletzt, konnte sich jedoch selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde mit einem Krankenwagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Ehefrau und die Tochter wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken im Rhein-Main-Gebiet geflogen. Beide wurden schwer verletzt, schweben aber nicht in Lebensgefahr. Der 7-jährige Sohn wurde ebenfalls schwer verletzt. Leider erlag der 43-jährige Fahrer seinen schweren Verletzungen noch am Unfallort.
Während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die A3 in Richtung Süden ab der Ausfahrt Diez vollständig gesperrt werden. Nach zwei Stunden wurde die Sperrung aufgehoben und der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet, über den linken Fahrstreifen.
Es entstand erheblicher Sachschaden am Wohnmobil, am Sattelzug und an einem weiteren PKW. Der LKW-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Der andere PKW wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt, auch hier blieb der Fahrer unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Neben den beiden eingesetzten Rettungshubschraubern war auch ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon handelte es sich bei 19.527 um Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen gemeldet, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% aller Unfälle entspricht. Außerorts, jedoch ohne Autobahnen, gab es 7.577 Unfälle, was 5,21% ausmacht. Auf Autobahnen wurden 3.013 Unfälle registriert, was 2,07% entspricht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








