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Tötungsdelikt: Frau tot, 23-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Eine 37-jährige Frau wurde in Hanau getötet. Ein 23-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam.

Foto: Depositphotos

Hanau (ost)

Gemeinsame Erklärung von Staatsanwaltschaft Hanau und Polizeipräsidium Südosthessen (lei) Nach dem Tod einer 37-jährigen Frau in der Nacht zum Mittwoch haben Staatsanwaltschaft Hanau und Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen. Rettungsdienst und Polizei wurden gegen 2 Uhr nach einem Notruf über eine verletzte Person in die Matthias-Daßbach-Straße gerufen. In einem Wohnhaus fanden die Einsatzkräfte die 37-Jährige mit schweren Verletzungen vor, die auf Gewalteinwirkung hindeuteten. Trotz sofortiger medizinischer Maßnahmen verstarb die Frau noch am Einsatzort.

Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde von Polizeibeamten kurz nach der mutmaßlichen Tat vorläufig festgenommen. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Unterstützt vom Rechtsmedizinischen Institut Frankfurt/Main und dem Hessischen Landeskriminalamt findet derzeit die Spurensicherung am Tatort durch Experten der Kriminalpolizei statt.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zum genauen Ablauf des Geschehens dauern an. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen standen der Tatverdächtige und die Verstorbene in einer persönlichen Beziehung.

Zeugen, die relevante Informationen haben oder möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit den Ermittlern aus Hanau unter der Telefonnummer 06181 100-123 in Verbindung zu setzen.

Hinweis für Journalisten: Anfragen zu dieser Meldung sind bitte an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hanau, E-Mail: pressestelle@sta-hanau.justiz.hessen.de, zu richten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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