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Tötungsdelikt in Darmstadt

Ein 28-Jähriger befindet sich nach einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Untersuchungshaft, nachdem ein 68-Jähriger durch Messerstiche tödlich verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Darmstadt (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizeipräsidium Südhessen

Nach einem Vorfall am Freitagabend (18.9.) in einer Unterkunft in der Otto-Röhm-Straße, bei dem ein 68-jähriger Mann durch Messerstiche getötet wurde (wie bereits berichtet), befindet sich ein 28-jähriger Mann in Haft.

Die Obduktion, die am Samstag (19.9.) von Rechtsmedizinern durchgeführt wurde, bestätigte den Verdacht, dass der 68-jährige Mann durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben gekommen ist. Die Ermittlungen stärkten auch den Verdacht gegen den 28-jährigen Tatverdächtigen.

Am Samstagnachmittag wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts auf Totschlag erließ und die Untersuchungshaft anordnete. Der 28-jährige Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Unsere Referenzmeldung:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/6355045

An die Medienvertreter: Die Pressehoheit liegt bei der Staatsanwaltschaft in Darmstadt, die sich weitere Presseauskünfte vorbehält.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 gelöst wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Morde auf 229 Fälle, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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