Die 66-jährige Bewohnerin wurde schwer verletzt und verstarb aufgrund stumpfer Gewalteinwirkung. Der 31-jährige Sohn wurde als Tatverdächtiger festgenommen.
Tötungsdelikt in Eschwege

Eschwege (ost)
Mordfall
Am 01.02.26 um 21:27 Uhr wurde die Polizei in Eschwege über einen gewaltsamen Vorfall in einem Mehrfamilienhaus in Eschwege informiert. Die Einsatzkräfte fanden die 66-jährige Bewohnerin schwer verletzt in der Wohnung vor. Aufgrund der lebensbedrohlichen Kopfverletzungen wurde die Frau nach der notärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo sie gestern am 02.02.26 am Nachmittag aufgrund stumpfer Gewalteinwirkung gegen den Kopf verstarb.
Der Verdacht der Ermittler der Kriminalpolizei der Polizeidirektion Werra-Meißner richtete sich gegen den 31-jährigen Sohn des Opfers, der am Tatort anwesend war und anschließend in Gewahrsam genommen wurde.
Die zuständige Staatsanwaltschaft in Kassel ordnete eine Blutentnahme zur Bestimmung von Alkohol- und Drogenkonsum an.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-jährige Verdächtige gestern Nachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Aufgrund einer bestehenden psychischen Erkrankung wurde der 31-Jährige in eine forensische Psychiatrie eingewiesen.
Pressestelle PD Werra-Meißner; KHK Künstler; Pressestelle StA Kassel; OStA Thöne
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Abnahme. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267. Davon waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








