Ein 38-Jähriger wurde nach einem Tötungsdelikt in der Hellmundstraße festgenommen. Der 68-Jährige erlag trotz medizinischer Versorgung seinen Verletzungen.
Totschlag in Wiesbaden

Wiesbaden (ost)
Ein 38-Jähriger wurde wegen Totschlags festgenommen, Wiesbaden, Hellmundstraße, Freitag, 20.03.2026, 13 Uhr
(da)Am Freitagabend ereignete sich in der Innenstadt von Wiesbaden ein Tötungsdelikt. Die Polizei nahm einen 38-Jährigen fest. Um 13 Uhr wurden Rettungskräfte zu einem verletzten Mann in der Hellmundstraße gerufen. Trotz medizinischer Hilfe verstarb der 68-Jährige kurz darauf an seinen Verletzungen. Nach Polizeiermittlungen war der Mann zuvor in einen Streit mit einem anderen Mann geraten, der in einer gewaltsamen Auseinandersetzung endete. Der Täter hatte den Tatort vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte verlassen, wurde aber im Zuge der Ermittlungen festgenommen. Gegen den 38-Jährigen wird nun wegen Totschlags ermittelt. Er wird dem Haftrichter vorgeführt. Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Zum aktuellen Zeitpunkt können keine weiteren Informationen bekannt gegeben werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








