Ein 44-jähriger Tatverdächtiger verletzte zwei Nachbarn schwer. Keine Lebensgefahr. Ermittlungen laufen.
Trebur: Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tötungsdelikt

Trebur (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung der Generalstaatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südhessen
Am Samstagmorgen (18.7.), gegen 10.30 Uhr, ereignete sich gemäß aktuellen Untersuchungen im Bereich eines Wohnhauses in der Friedrich-Ebert-Straße eine Auseinandersetzung zwischen einem 44-jährigen Verdächtigen und zwei Nachbarn, einer 60-jährigen Frau und einem 63-jährigen Mann. Die Frau und der Mann wurden schwer verletzt und mussten in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr. Der 44-Jährige wurde von der Polizei noch am Tatort vorläufig festgenommen.
Aufgrund der Gesamtumstände kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um einen versuchten Tötungsdelikt handelt. Die Generalstaatsanwaltschaft Darmstadt und die Kriminalpolizei Rüsselsheim haben die Ermittlungen übernommen. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen über die Bekanntmachung hinaus gegeben werden.
Anmerkung für die Medienvertreter:
Die Zuständigkeit für die Presse liegt bei der Generalstaatsanwaltschaft Darmstadt. Weitere Informationen werden ausschließlich von der örtlichen Pressestelle erteilt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle erfasst, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle von Mord in Hessen registriert, von denen 216 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








