Vorsicht vor Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben und Geld fordern. Polizei gibt Hinweise zum Schutz vor dieser Masche.
Trickbetrüger als Bankmitarbeiter: Polizei warnt und gibt Tipps

Neu-Isenburg / Gründau (ost)
(cb) In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren Betrugsfällen, bei denen sich die Täter als Bankmitarbeiter ausgaben und auf diese Weise mehrere tausend Euro eingefordert wurden. Die Polizei weist in dem Zusammenhang erneut auf die Masche hin und gibt Tipps, wie man sich vor den Gaunern schützen kann.
So erhielt etwa eine in Gründau-Lieblos ansässige Firma bereits vor einiger Zeit eine sogenannte Phishing-Mail, in der die Betrüger offenbar sensible Firmeninfos und Bankdaten erlangt hatten. Unter Nutzung der gewonnenen Daten riefen sie später bei der Firma an und täuschten vor, Bankmitarbeiter zu sein. Dabei schwindelten die Kriminellen mittels des sogenannten “Call-ID-Spoofing” auch die Rufnummer einer tatsächlich existenten Bank vor. Über mehrere Telefonate gelang ihnen letztlich ein sogenannter “Remote”-Zugriff auf den Computer der Buchhaltung. Über diesen veranlassten die Betrüger eine Überweisung in Höhe von 50.000 Euro. Durch schnelles Eingreifen der Hausbank konnte die Transaktion des Geldes jedoch noch verhindert werden.
Bei einem weiteren Fall, der sich erst am Montag in Neu-Isenburg zugetragen hatte, wurde eine 35-jährige Frau telefonisch durch eine angebliche Bankmitarbeiterin kontaktiert. Diese entlockte der Neu-Isenburgerin unter Vortäuschen von falschen Tatsachen die Herausgabe der Zugangsdaten für ihr Konto. Schließlich tätigte die vermeintliche Bankmitarbeiterin drei Überweisungen im Gesamtwert von 2.700 Euro.
In diesem Zusammenhang rät die Polizei:
Offenbach, 13.03.2024, Pressestelle, Thomas Leipold
Kontakt:
Polizeipräsidium Südosthessen
– Pressestelle –
Spessartring 61
63071 Offenbach am Main
Telefon: 069 / 8098 – 1210 (Sammelrufnummer)
Thomas Leipold (lei) – 1201 oder 0160 / 980 00745
Felix Geis (fg) – 1211 oder 0162 / 201 3806
Jennifer Mlotek (jm) – 1212 oder 0152 / 090 22567
Claudia Benneckenstein (cb) – 1214 oder 0152 / 066 23109
Alexander Schlüter (as) – 1223 oder 0162 / 201 3290
Fax: 0611 / 32766-5014
E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de
Homepage: http://www.polizei.hessen.de/ppsoh
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch im Jahr 2021. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von 29667 Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








