Hochbetagtes Seniorenpaar durch Ablenkung bestohlen, Täter erbeuteten Bargeld, Polizei bittet um Mithilfe bei Ermittlungen.
Trickdiebe bestehlen Senioren in Oberzwehren mit Zetteltrick: Hinweise auf Täterin und mutmaßlichen Komplizen erbeten

Kassel (ost)
Kassel-Oberzwehren: Ein älteres Ehepaar aus dem Stadtteil Oberzwehren in Kassel wurde Opfer von Trickdieben, wie die Polizei am heutigen Donnerstag berichtete. Am Montag gegen 10:40 Uhr gelang es einer unbekannten Täterin, sich unter dem Vorwand, einen Zettel für einen Nachbarn zu benötigen, Zutritt zur Wohnung der hilfsbereiten Rentner in einem Mehrfamilienhaus in der Carlo-Mierendorff-Straße zu verschaffen. In der Küche hielt die Diebin das Ehepaar geschickt abgelenkt, während vermutlich ein Komplize in die Wohnung eindrang und die anderen Räume nach Wertsachen durchsuchte. Die Diebe erbeuteten eine größere Menge Bargeld und flüchteten dann aus dem Haus. Die Kasseler Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Trickdiebstahls und bittet um Hinweise zu den Tätern.
Die Frau, die vorgab, den Zettel zu benötigen und das Ehepaar ablenkte, wird wie folgt beschrieben: Etwa 40 bis 50 Jahre alt, ungefähr 170 cm groß, kräftige Statur mit starken Waden, rundes Gesicht, dunkelblonde Haare nach hinten gekämmt, trug einen beigen Mantel und sprach akzentfreies Deutsch.
Die weiteren Untersuchungen werden von der EG SÄM der Kasseler Kripo durchgeführt, die für Vermögensdelikte zum Nachteil älterer Menschen zuständig ist. Zeugen, die am Montagmorgen in der Carlo-Mierendorff-Straße, in der Nähe der Heinrich-Plett-Straße, verdächtige Personen beobachtet haben und Hinweise zur Trickdiebin und möglichen Komplizen geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Kontakt:
Matthias Mänz
Pressesprecher
Tel. 0561 – 910 1020
Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle
Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de
Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 245 auf 224. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 323 auf 308 zurück, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen. In Hessen scheint die Situation im Vergleich dazu etwas stabiler zu sein.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








