Zivile Autobahnfahnder aus verschiedenen Polizeipräsidien stoppten 87 Fahrzeuge und nahmen 112 Personen genauer unter die Lupe, um Straftäter zu verunsichern.
Trier: Autobahnfahnder kontrollieren gemeinsam

Südhessen (ost)
Bei den Kontrollen auf den Autobahnen in Südhessen wurden am Donnerstag (23.07.) zwischen 10.00 und 18.00 Uhr insgesamt 87 Fahrzeuge und 112 Personen überprüft. Zivile Autobahnfahnder der Polizeipräsidien Südhessen, Trier, Koblenz, Mainz, Westpfalz und Rheinpfalz führten die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und Eigentumskriminalität durch, um Straftäter zu verunsichern und die Region für Täter „unattraktiv“ zu machen.
Es wurden insgesamt zwölf Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, unerlaubter Aufenthalt, Verstöße gegen das Markengesetz und das Tabakerzeugnisgesetz. Bei den Kontrollen wurden 50 Vapes ohne Zulassung und Steuerbanderole sichergestellt. Ein Insasse wurde von der Staatsanwaltschaft gesucht wegen dem Verschaffen falscher amtlicher Ausweise und Urkundenfälschung. Nach Feststellung seiner Wohnadresse durfte er seine Fahrt fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 569, darunter 498 Männer, 71 Frauen und 275 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wobei 511 Männer, 87 Frauen und 270 nicht-deutsche Verdächtige identifiziert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb jedoch mit 19133 konstant. Davon waren 17106 männlich, 2027 weiblich und 7004 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








