Zivile Autobahnfahnder von fünf Polizeipräsidien kontrollierten gemeinsam 91 Fahrzeuge und nahmen 132 Personen genauer unter die Lupe, um Wohnungseinbruch und Eigentumskriminalität zu bekämpfen.
Trier: Autobahnfahnder kontrollieren gemeinsam

Südhessen (ost)
Während der Kontrollen auf den Autobahnen in Südhessen haben zivile Autobahnfahnder der Polizeipräsidien Südhessen, Trier, Koblenz, Mainz und Kaiserslautern am Dienstag (31.03.) zwischen 10.30 und 18.00 Uhr insgesamt 91 Fahrzeuge angehalten und 132 Personen überprüft. Die flächendeckenden Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbruch und Eigentumskriminalität hatten das Ziel, Straftäter zu verunsichern und die Region für potenzielle Täter „unattraktiv“ zu machen.
Insgesamt wurden 15 Ermittlungsverfahren eröffnet. Die Verstöße reichten von Fahren ohne Fahrerlaubnis über Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz bis hin zu Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Zwei Insassen wurden von Staatsanwaltschaften gesucht, da gegen sie wegen Wohnungseinbruchs und Unfallflucht ermittelt wurde. Nachdem ihre aktuellen Adressen ermittelt wurden, durften sie ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wovon 723 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 569 Verdächtige, darunter 498 Männer und 71 Frauen. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 5206, wobei 840 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 598, wobei 511 Männer und 87 Frauen beteiligt waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank jedoch auf 270. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








