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Trio von Wohnungseinbrüchen in Kassel am Pfingstwochenende

Kripo sucht Zeugen nach Einbrüchen in Kassel-Niederzwehren, -Oberzwehren und -Kirchditmold. Ermittler erbitten Hinweise zu den Taten, Täter noch auf der Flucht.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Niederzwehren,-Oberzwehren und -Kirchditmold:

An drei Wohnungseinbrüchen in den südwestlichen Kasseler Stadtteilen waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes am Pfingstwochenende beteiligt. Es ist noch unklar, ob die Taten zusammenhängen und von denselben unbekannten Tätern begangen wurden. Die Ermittler des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo bitten um Zeugenaussagen zu den Einbrüchen.

Ursprünglich wurde am späten Samstagabend der Einbruch in eine Erdgeschosswohnung in der Hans-Sautter-Straße gemeldet. Die Bewohner einer anderen Wohnung erwischten den Täter zufällig gegen 22:30 Uhr, als sie etwas aus dem Keller holen wollten. Der Einbrecher floh daraufhin ohne Beute nach draußen, stieg auf sein Fahrrad, das er auf dem Nachbargrundstück abgestellt hatte, und fuhr weg. Mehrere Streifen begannen sofort mit der Fahndung nach dem flüchtigen Täter, der als ca. 1,70 Meter großer Mann mit Camouflage-Jacke und Wollmütze beschrieben wurde, jedoch konnte der Einbrecher noch nicht festgenommen werden.

Der Einbruch in ein Einfamilienhaus im Lüdersweg ereignete sich zwischen Samstagabend, 23:00 Uhr, und Pfingstsonntag, 1:00 Uhr. Die unbekannten Täter benutzten einen unbekannten Gegenstand als Steighilfe, um ein gekipptes Fenster im Hochparterre zu erreichen. Sie gelangten ins Haus, durchsuchten es nach Wertsachen und nahmen eine Geldkassette mit nach draußen in den Garten. Dort öffneten sie gewaltsam die Kassette und erbeuteten Bargeld und Goldschmuck.

Das dritte Einbruchsopfer in der Schanzenstraße, in der Nähe der Riedelstraße, meldete sich am gestrigen Pfingstmontag bei der Polizei. Unbekannte Täter hatten zwischen Sonntagmittag, 12:00 Uhr, und Montagnachmittag, 15:30 Uhr, eine Terrassentür aufgebrochen und durchsuchten alle Räume nach Wertsachen. Anschließend flüchteten sie mit Bargeld, Schmuck und Münzen in unbekannte Richtung.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe eines Tatorts gesehen haben und den Ermittlern des K 21/22 Hinweise zu einem der Einbrüche geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Kontakt:

Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an, von 3858 auf 4275 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 auf 723 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich ebenfalls von 637 auf 569. Unter den Verdächtigen waren 498 Männer und 71 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 266 auf 275. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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