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Twistetal: Verkehrsunfall in Bad Arolsen endet tödlich

Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich auf der B 252 bei Bad Arolsen, bei dem ein Autofahrer tödlich verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Unfallgeschehens beauftragt.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Am Montagabend (30. März) gab es einen schweren Verkehrsunfall auf der B 252 bei Bad Arolsen, bei dem ein Autofahrer tödlich verletzt wurde.

Um 22.40 Uhr fuhr ein Lastwagen auf der B 252 von Bad Arolsen in Richtung Twistetal. Kurz vor der Abfahrt „Hagenstraße“ musste der Fahrer seinen Lastwagen anhalten, weil es aufgrund einer Schwertransportkolonne zu einem Stau gekommen war. Ein Audi hinter ihm bremste ebenfalls ab und blieb stehen. Der Fahrer eines VW fuhr in derselben Richtung auf der B 252 und überholte zuerst einen Rettungswagen, der mit Sondersignalen unterwegs war.

Nach dem Überholen kehrte der VW-Fahrer auf die rechte Fahrspur zurück. Offensichtlich hatte er die stehenden Fahrzeuge übersehen. Er fuhr rechts am Audi vorbei und prallte dann gegen das Heck des Lastwagenaufliegers. Für den 54-jährigen Mann aus Korbach kam jede Hilfe zu spät, er starb trotz der sofortigen Rettungsmaßnahmen noch am Unfallort.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hat einen Sachverständigen beauftragt, das Unfallgeschehen zu rekonstruieren. Dieser hat am Montagabend seine Arbeit an der Unfallstelle aufgenommen.

Der 58-jährige Lkw-Fahrer aus Rumänien blieb unverletzt, der 51-jährige Audi-Fahrer aus Korbach erlitt einen Schock und musste kurzzeitig von Rettungskräften behandelt werden. Es gab keine weiteren Verletzten, der Sachschaden wird derzeit auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

Die B 252 bei Bad Arolsen war bis etwa 03.30 Uhr vollständig gesperrt.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall werden von der Polizeistation Bad Arolsen durchgeführt.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 6.914, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1.164 aus, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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