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Überfall auf Tankstelle in Gießen

Ein bewaffneter Unbekannter erbeutete Bargeld in einer Tankstelle. Die Fahndung nach dem Täter verlief bisher erfolglos.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Ein Unbekannter hat gestern Abend eine Tankstelle im Schiffenberger Weg überfallen. Der bewaffnete Verbrecher hat Bargeld erbeutet. Bisher blieb die Fahndung erfolglos.

Um 23 Uhr betrat der Mann den Verkaufsraum der Jet-Tankstelle. Er forderte unter Vorhalt einer Pistole Geld aus der Kasse. Nachdem die bedrohte Mitarbeiterin ihm Bargeld gegeben hatte, flüchtete der Unbekannte zu Fuß in Richtung Innenstadt. Eine sofortige Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Mitarbeiterin und eine weitere Zeugin, die anwesend war, blieben körperlich unverletzt.

Der Gesuchte ist ungefähr 170-175 cm groß. Er spricht akzentfreies Deutsch und trug eine weiße FFP2-Maske während der Tat. Er trug Arbeitskleidung, nämlich eine schwarze Jacke und eine dunkle, wahrscheinlich graue Hose (wahrscheinlich von der Marke „Strauss“). Darunter trug er einen blauen Kapuzenpullover. Er hatte eine schwarze Tüte bei sich.

Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat den Mann vor oder nach der Tat gesehen? Ist er auf der Flucht im Bereich Schiffenberger Weg aufgefallen? Wer kann Informationen über seine Identität und seinen Aufenthaltsort geben?

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0641/7006-6555 entgegen.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 haben sich leicht verringert. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 283 männlich und 25 weiblich im Jahr 2022, und 237 männlich und 30 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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