Am 9. Mai 2026 führt der Rheingau-Taunus-Kreis eine Großübung mit 350 Beteiligten durch. Ein Gefahrstoffszenario wird realitätsnah dargestellt.
Übung Katastrophenschutz in Bad Schwalbach und Heidenrod

Bad Schwalbach (ost)
Am Samstag, den 9. Mai 2026, führt der Rheingau-Taunus-Kreis eine umfangreiche Katastrophenschutzübung in den Gebieten Bad Schwalbach und Heidenrod durch. Im Fokus steht ein angenommenes Szenario mit Gefahrstoffen, bei dem eine große Anzahl von verletzten und kontaminierten Personen beteiligt ist.
Die simulierte Schadenssituation wird von 9 Uhr bis etwa 12.30 Uhr im Bereich der „Alten Bäderstraße“ im Gewerbegebiet „Ober der Hardt“ in Bad Schwalbach stattfinden. Zur realistischen Darstellung wird unter anderem farbiger Rauch verwendet. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Die Übung beinhaltet einen Verkehrsunfall mit Freisetzung eines Gefahrstoffs. Im Fokus stehen die Erkundung der Gefahrenlage, die Rettung von Personen aus dem Gefahrenbereich, Maßnahmen zur Eindämmung, die Dekontamination sowie die medizinische Versorgung und der Transport einer größeren Anzahl von Betroffenen. Insgesamt werden etwa 350 Einsatzkräfte und Beteiligte an der Übung teilnehmen. Gemäß § 32 des hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes ist der Landkreis verpflichtet, regelmäßig solche Großübungen durchzuführen.
Es wird mit einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen in der Umgebung der Übung gerechnet. Dies betrifft insbesondere den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet „Ober der Hardt“ und der ehemaligen Taunuskaserne in Heidenrod Kemel sowie den Bereich zwischen dem Gewerbegebiet und der Kreisverwaltung in Bad Schwalbach. Die öffentlichen Straßen bleiben weiterhin passierbar. Der Rundweg um das Gewerbegebiet über die „Alte Bäderstraße“ sollte während der Übung vermieden werden.
Der Rheingau-Taunus-Kreis überprüft mit der Übung die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzeinheiten und das Zusammenspiel von Feuerwehr, Rettungsdienst, Führungseinheiten, Gefahrstoffeinheiten, Sanitätsdienst und Betreuungseinheiten. Einsätze mit Gefahrstoffen zählen zu den anspruchsvollsten Szenarien im Bevölkerungsschutz. Sie erfordern eine enge Zusammenarbeit vieler Fachbereiche und klare Abläufe unter realen Bedingungen.
Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Übung teilzunehmen. Es besteht die Möglichkeit für Foto- und Videoaufnahmen sowie für Interviews. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Quelle: Presseportal








