Die Polizei sucht Zeugen nach einem Angriff mit einem Messer in Bruchköbel. Der Täter ist noch flüchtig, Hinweise werden erbeten.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen: 36-Jähriger schwer verletzt

Bruchköbel (ost)
(fg) Die Polizei in Bruchköbel suchte unter anderem mit einem Hubschrauber am frühen Sonntagmorgen nach einem Täter, der angeblich einen 36-Jährigen in einer Wohnung in der Karl-Eidmann-Straße mit einem Messer schwer verletzt hatte. Der Verletzte wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.
Ein Anruf bei der Polizei ging um 3.15 Uhr ein, woraufhin mehrere Streifenwagen in die Suche nach dem bislang unbekannten Täter einbezogen wurden. Nach aktuellen Informationen tranken mehrere Personen in der Wohnung, die angeblich eine Arbeiterunterkunft ist, gemeinsam Alkohol. Aus unbekannten Gründen kam es dann zu einem Streit zwischen dem 36-Jährigen und einem anderen Anwesenden, bevor es zu dem Messerangriff kam. Bei der Ankunft der Polizei wurde nur der verletzte 36-Jährige gefunden. Alle anderen Bewohner, darunter wahrscheinlich auch der Täter, werden derzeit gesucht.
Aufgrund des weitläufigen Tatorts wurde auch der Polizeihubschrauber eingesetzt. Im Rahmen des noch laufenden polizeilichen Einsatzes werden Zeugen gebeten, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.
Offenbach, 19.01.2025, Pressestelle, Felix Geis
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 308 auf 267. Von den Verdächtigen waren 283 männlich, 25 weiblich und 147 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








