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Unfall mit E-Roller in Gießen, Polizist leistet erste Hilfe

Ein Mann wurde schwer verletzt, als er mit einem nicht zugelassenen E-Roller stürzte. Ein Polizist leistete sofort erste Hilfe am Unfallort.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Am Freitag (4.9.) stürzte ein Mann in Gießen mit einem nicht zugelassenen E-Roller und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Helm, den er trug, könnte Schlimmeres verhindert haben. Ein Polizist, der auf dem Weg zur Arbeit war, leistete Erste Hilfe. Die Untersuchungen zum Unfallhergang sind im Gange.

Um 17.40 Uhr passierte der Beamte den Watzenborner Weg und sah einen Mann auf der Fahrbahn liegen, in der Nähe des Steinberger Wegs. Er hielt sofort an, sicherte den Unfallort, rief den Rettungsdienst und half dem Verletzten. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ein Helm, den er trug, könnte Schlimmeres verhindert haben. Nach bisherigen Erkenntnissen war er mit einem nicht zulassungsfähigen E-Roller-Modell unterwegs. Ähnliche Modelle erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h.

Der Roller wurde beschlagnahmt, um zu überprüfen, wie schnell dieses Modell tatsächlich fahren kann. Während der Unfallaufnahme ergab sich auch der Verdacht, dass der 36-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen auf dem Roller unterwegs war. Ein Arzt führte eine Blutentnahme durch. Der Fahrer aus dem Landkreis Gießen wird nun strafrechtlich verfolgt.

Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizeistation Gießen Süd unter der Telefonnummer 0641/7006-3555 zu melden.

Pierre Gath, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 145.422 Unfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Unfälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% ausmacht. In Ortslagen innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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