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Unfallflucht in Bruchköbel/Roßdorf, Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht Zeugen einer Unfallflucht, bei der ein geparkter Sharan beschädigt wurde. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ungefähr 3.500 Euro.

Foto: Depositphotos

Main-Kinzig-Kreis (ost)

1. Gesucht: Zeugen für beschädigten geparkten Sharan – Bruchköbel/Roßdorf (cb)

Die Polizei in Hanau bittet um Hinweise zu einer Unfallflucht, die in der Kilianstädter Straße stattgefunden hat. Ein grauer VW wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr am Straßenrand abgestellt. Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr wurden Beschädigungen am vorderen Stoßfänger auf der Fahrerseite festgestellt. Der Verursacher des Unfalls flüchtete, ohne sich um den Schaden von etwa 3.500 Euro zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich bei den Ermittlern in Hanau unter der Rufnummer 061819010-0 zu melden.

2. Diebe auf Baustelle unterwegs – Bundesautobahn 66/ Gelnhausen (cb)

Zwischen Mittwoch, 17 Uhr, und Donnerstag, 6.50 Uhr, waren dreiste Diebe auf der Baustelle der Bundesautobahn 66 in der Nähe der Anschlussstelle Gelnhausen West aktiv. Sie brachen gewaltsam in einen Baustellencontainer ein und stahlen verschiedene Werkzeuge, bevor sie flohen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06181-100-123 an die Beamten des Fachkommissariats zu wenden.

3. Einbruchsversuch in Arztpraxis – Freigericht (jm)

Einbrecher versuchten am späten Donnerstagabend in eine Arztpraxis in der Karlstraße einzudringen. Gegen 23.40 Uhr versuchten die Unbekannten, ein Fenster und eine Tür zu öffnen, gelangten jedoch nicht ins Gebäudeinnere. Daraufhin flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Möglicherweise wurden sie von einem Zeugen gestört, der Geräusche hörte und sofort die Polizei informierte. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei bittet um weitere Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.

Offenbach 23.08.2024, Pressestelle, Claudia Benneckenstein

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3858 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2022 bereits 4275 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 810 im Jahr 2021 auf 723 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 637 im Jahr 2021 auf 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 571 männlich und 66 weiblich, wobei 266 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 23528 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.858 4.275
Anzahl der aufgeklärten Fälle 810 723
Anzahl der Verdächtigen 637 569
Anzahl der männlichen Verdächtigen 571 498
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 66 71
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 266 275

Quelle: Bundeskriminalamt

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