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Unwetterlage im Landkreis Limburg-Weilburg: 124 Einsätze

Eine Unwetterlage hat zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und weiteren Einsatzkräften geführt. Trotz Vielzahl der Einsatzstellen verlief die Unwetterlage ohne Personenschäden.

Foto: Unsplash

Limburg (ost)

Am Mittwochabend, den 19. August 2026, führte ein Unwetter im Landkreis Limburg-Weilburg zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und anderen Einsatzkräften. Zwischen 19:55 Uhr und etwa 01:00 Uhr wurden insgesamt 124 Einsätze und Maßnahmen erfasst. Etwa 450 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Der Hauptfokus der Einsätze lag auf umgestürzten Bäumen und anderen Sturmschäden. 85 Bäume mussten von den Straßen entfernt werden. In zwei Fällen stürzten Bäume auf Bahngleise, zweimal wurden Fahrzeuge von umgestürzten Bäumen getroffen. In einem anderen Fall war eine Strom- oder Telekommunikationsleitung betroffen.

Zusätzlich wurden zehn beschädigte oder abgedeckte Dächer an Gebäuden gemeldet. Die Einsatzkräfte mussten auch Gefahren durch herabfallende Äste, lose Bauteile oder Gerüste beseitigen. Ein überfluteter oder verschlammter Keller wurde ebenfalls bearbeitet.

Die Einsatzkräfte waren besonders gefordert in Dornburg mit 26 Einsätzen, Hadamar mit 23 Einsätzen, Waldbrunn mit 18 Einsätzen und Elbtal mit 16 Einsätzen. Weitere Einsätze wurden unter anderem in Weilburg, Beselich, Löhnberg, Limburg, Mengerskirchen, Weinbach, Elz, Weilmünster, Bad Camberg und Hünfelden gemeldet.

Die kommunalen Feuerwehren stellten mit 427 Einsatzkräften den größten Teil der eingesetzten Kräfte. Zusätzlich unterstützte das Technische Hilfswerk Limburg.

Auf Kreisebene waren weitere Kräfte für die Koordination und Kommunikation der Lage eingesetzt.

Trotz der Vielzahl der Einsatzstellen gab es nach aktuellem Stand keine Personenschäden. Die Einsatzkräfte arbeiteten die zahlreichen Einsatzstellen bis in die Nacht, teilweise bis in den frühen Morgen, sukzessive ab. Neben der direkten Gefahrenbeseitigung war es besonders wichtig, wichtige Verkehrswege wieder freizumachen und weitere Gefährdungen für die Bevölkerung zu verhindern.

Landrat Michael Köberle und Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer danken allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften für die schnelle und professionelle Bewältigung der Einsätze sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr umsichtiges Verhalten.

Quelle: Presseportal

nf24