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Usingen: Täterfestnahme nach rechtsradikalen Schmierereien

Am Donnerstagabend wurde ein Mann festgenommen, der rechtsradikale und ausländerfeindliche Schmierereien in Neu-Anspach verbreitet hat.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Festnahme des Täters nach rechtsextremen Graffiti, Neu-Anspach, Donnerstag, 19.02.2026

(da)Am Donnerstagabend wurde ein Mann dank der Aussagen von zwei Zeugen von der Polizei festgenommen, der im Verdacht steht, seit Monaten rechtsextreme und fremdenfeindliche Graffiti in Neu-Anspach zu verbreiten.

Um 21.30 Uhr beobachtete eine Anwohnerin, wie ein Mann in der Kurt-Schuhmacher-Straße ein Hakenkreuz an einen Briefkasten sprühte. Sie rief sofort den Notruf an und informierte die Polizei. Streifenwagen der Polizeistation Usingen suchten daraufhin nach der beschriebenen Person und konnten sie dank eines weiteren Zeugen in der Nähe des Tatorts ausfindig machen. Der Verdächtige war ein 38-jähriger Mann aus Neu-Anspach.

Er war bereits aufgrund ähnlicher Graffiti in den letzten Wochen bzw. Monaten und der intensiven Ermittlungsarbeit des polizeilichen Staatsschutzes ins Visier geraten. Daher wurde der 38-Jährige festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen wurde auch seine Wohnung durchsucht. Danach wurde er wieder freigelassen. Gegen ihn wird nun in über 100 Fällen ermittelt.

2. Einbruch in eine Wohnung, Kronberg im Taunus, Fritz-Wucherer-Straße, 19.02.2026, 16:30 Uhr bis 22:45 Uhr

(pl)Am Donnerstag wurde eine Wohnung in der Fritz-Wucherer-Straße in Kronberg von Einbrechern heimgesucht. Die Täter stiegen zwischen 16:30 Uhr und 22:45 Uhr auf den Balkon der Wohnung und brachen die Tür auf. Danach betraten sie die Räumlichkeiten, durchsuchten sie und flüchteten mit gefundenem Bargeld. Hinweise nimmt die Polizeistation Königstein unter der Telefonnummer (06174) 9266-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 308, wobei 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige waren. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, mit 216 aufgeklärten Fällen und 267 Verdächtigen. Davon waren 237 männlich und 30 weiblich, wobei 130 nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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