Zwei 29-Jährige wurden von einer Gruppe bedrängt, die sie zum Drogenkauf aufforderte und sie dann mit einem Messer bedrohte. Die Täter flüchteten, Fahndung bisher erfolglos.
Verbrecherische Begegnung in Frankfurt: Versuchter Straßenraub

Frankfurt (ost)
Am Abend des vergangenen Sonntags, dem 10. März 2024, ereignete sich in der Niddastraße / Ecke Düsseldorfer Straße ein versuchter Raubüberfall. Die Räuber mussten ohne Beute fliehen.
Zwei 29-jährige Personen befanden sich gegen 21:45 Uhr in der Niddastraße zwischen Ottostraße und Düsseldorfer Straße. Eine Gruppe sprach sie an und fragte, ob sie Interesse an Drogen hätten. Gleichzeitig wurden sie von den Unbekannten körperlich bedrängt. Als sie das Angebot ablehnten, zog einer der Männer aus der Gruppe ein Messer und verlangte Bargeld von ihnen. Die Opfer suchten Hilfe bei einer nahegelegenen Streife der Wachpolizei, die zusätzliche Unterstützung anforderte. Die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Die beiden 29-Jährigen blieben unverletzt.
Den Opfern zufolge handelte es sich bei den Tätern um etwa vier bis fünf Männer mit dunkler Hautfarbe, die dunkle Kleidung trugen.
Personen, die sachdienliche Hinweise haben, werden gebeten, sich beim 4. Revier unter der Rufnummer 069 / 755 – 10400 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Raubstatistiken in Hessen für 2021/2022
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 2358 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2871 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1533 auf 1785. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 1969 auf 2173, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 11270 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.358 | 2.871 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.533 | 1.785 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.969 | 2.173 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.779 | 1.974 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 190 | 199 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 952 | 1.077 |
Quelle: Bundeskriminalamt








