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Verdacht des Drogenhandels in Frankfurt-Bahnhofsviertel

Festnahmen nach Ermittlungen im Bahnhofsgebiet. Tatverdächtige mit Betäubungsmitteln und Waffen festgenommen, Anklage wegen Drogenhandels und Bedrohung.

Foto: Depositphotos

Frankfurt (ost)

Letzten Nachmittag (4. August 2026) beendeten Ermittler im Bahnhofsgebiet die Aktivitäten eines Duos, das verdächtigt wird, mit Drogen zu handeln. Beide waren zuvor aus einem anderen Grund festgenommen worden.

Die beiden Verdächtigen im Alter von 25 und 29 Jahren fielen zunächst am Kaisertor auf, weil sie angeblich eine andere Person mit einem Messer bedrohten. Ein Streifenteam der Präsenzmaßnahmen im Bahnhofsgebiet nahm die beiden daraufhin sofort fest. Bei der Untersuchung des Falls ergab sich der Verdacht, dass die beiden auch mit Betäubungsmitteln gehandelt haben könnten. Durch gründliche Ermittlungen konnte daraufhin schnell der Aufenthaltsort der beiden ausfindig gemacht werden. Eine Wohnungsdurchsuchung, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurde, führte zur Entdeckung eines Betäubungsmittelverstecks. Die Beamten beschlagnahmten 30 Gramm Kokain, über 1000 Gramm Cannabisprodukte, 1700 verschreibungspflichtige Medikamentenkapseln sowie Bargeld und beendeten so die Aktivitäten der beiden.

Die Verdächtigen wurden in die Haftzellen des Polizeipräsidiums gebracht und sollen nun dem Haftrichter vorgeführt werden. Sie müssen sich wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und der Bedrohung verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 im Jahr 2022 auf 23101 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 im Jahr 2022 auf 7004 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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