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Verdacht des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in Bad Hersfeld

24-Jähriger in Untersuchungshaft. Festnahme von zwei Verdächtigen nach Ermittlungen wegen Kokain- und Cannabis-Handels. 1.800 Euro Straßenverkaufspreis der Drogen.

Foto: Depositphotos

Hersfeld-Rotenburg (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen zur Verhaftung wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in Bad Hersfeld – 24-Jähriger in Haft

Am Donnerstagnachmittag (12.09.) wurden ein 24- und ein 27-Jähriger aus Bad Hersfeld auf dem Parkplatz eines Baumarkts im Stadtgebiet von Bad Hersfeld festgenommen. Die Verhaftung erfolgte aufgrund von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Fulda und der Kriminalpolizei Bad Hersfeld wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Kokain und Cannabis in erheblicher Menge. Bei der nachfolgenden Durchsuchung der Wohnung des 24-Jährigen wurden Betäubungsmittel wie Kokain, Marihuana und Haschisch gefunden und beschlagnahmt. Der Straßenverkaufswert dieser Betäubungsmittel belief sich auf etwa 1.800 Euro. Der 24-Jährige wurde am nächsten Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda dem Amtsgericht Bad Hersfeld vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in erheblicher Menge, wodurch der 24-Jährige noch am selben Tag in ein Gefängnis in Osthessen überstellt wurde.

Der 27-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft Fulda.

Dr. Christine Seban,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecherin, 0661/924-2704

Kim Leubecher

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecherin, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen im Zeitraum zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 23331 auf 22378. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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