Ein 47-Jähriger wurde nach einem Vorfall in einem Supermarkt festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Verdacht des räuberischen Diebstahls in Darmstadt

Darmstadt (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Darmstadt und Polizeipräsidium Südhessen
Nach einem Vorfall am Sonntagnachmittag (11.10.) in einem Supermarkt in der Straße “Am Hauptbahnhof” wurde ein 47-jähriger Verdächtiger vorläufig festgenommen.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge betrat der Mann gegen 14.45 Uhr den Markt und nahm Lebensmittel sowie Alkohol an sich. Danach verließ er den Laden, ohne für die Waren zu bezahlen. Ein Zeuge beobachtete die Tat und konfrontierte den 47-Jährigen mit dem Vorwurf. Infolgedessen schlug der Verdächtige den Zeugen und versuchte zu fliehen. Schließlich wurde er von einer Streife des 2. Polizeireviers vorläufig festgenommen und in das Gewahrsam des Polizeipräsidiums Südhessen gebracht.
Am Montagmittag (12.10.) wurde der Verdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt einem Haftrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und ordnete die Untersuchungshaft an. Danach wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








