Durchsuchungen und Festnahme nach Detonation an Haustür, Tatverdächtiger vorläufig festgenommen, Ermittlungen laufen weiter
Verdacht des Sprengstoffanschlags in Dietzenbach

Wiesbaden / Dietzenbach (ost)
Bitte beachten Sie die folgende gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Hessischen Landeskriminalamts (siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43563/6202750):
Am 16.10.2025 ereignete sich an einer Haustür im Nelson-Mandela-Weg in Dietzenbach eine Explosion. Die Haustür wurde durch die Detonation stark beschädigt. Es gab keine Verletzten (siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43561/6138626).
Im Rahmen einer öffentlichen Fahndung ging ein Hinweis auf den Verdächtigen bei der Polizei ein.
Nach intensiven und umfangreichen Ermittlungen des Hessischen Landeskriminalamts unter Leitung der Staatsanwaltschaft Darmstadt kam es in den frühen Morgenstunden des Donnerstags (22.01.) zu Durchsuchungen in Frankfurt und Offenbach sowie zur vorläufigen Festnahme eines 36-jährigen Verdächtigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde der Beschuldigte heute einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Darmstadt vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion erließ. Der Haftbefehl wurde unter Auflagen, darunter die Verpflichtung zur Tragen einer Fußfessel, außer Vollzug gesetzt.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen in Frankfurt wurden unter anderem Teile der vermuteten Tatkleidung sowie mehrere Mobiltelefone sichergestellt. Darüber hinaus gelang es den Ermittlern, das vermutete Fluchtfahrzeug, einen weißen Porsche Cayenne, sicherzustellen. Neben Kräften des Hessischen Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Darmstadt waren auch Beamte des Polizeipräsidiums Frankfurt a.M., des Polizeipräsidiums Südosthessen sowie Spezialkräfte im Einsatz. Die Ermittlungen – insbesondere zu den Hintergründen der Tat und dem Motiv – dauern weiter an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








